FC Erzgebirge Aue



Erzgebirgsstadion - Fassungsvermögen: 15.000 Plätze,
Entfernung vom Olympiastadion 301 km



+ normales Bier (Hasseröder 3,-) und Wurst vom Grill (2,-), viele Stände
+ friedliche Atmosphäre, keine Stress mit Einheimischen
+ Spitzenlage des Stadions umgeben von Natur und Bergen

- Verkehrschaos rund um das Stadion
- Massive Polizeipräsenz in und ums Stadion
- Nur eine Toilette für die Gegengerade


Stadionpanorama


weitere Bilder unter Bilder/Stadionbilder



von links: Fanclub Blue White Power, eng ging es zu, Hertha-Bus auf der Autobahn

Aue war geplant als Eintagestour. Am frühen Sonntagmorgen startete die Fahrt ins Lößnitztal. Kurzfristig doch noch Karten neben dem Gästeblock bekommen, die offiziellen Gästekarten wurden ja verlost. Wie sich heraus stellte hatten diese Idee auch noch viele andere Herthaner. Etwas umständlich gestaltete sich die Parkplatzsuche, da man wieder von der Stadt zurück geschickt wurde, dann aber doch einen guten Platz ergattert und 2 Stunden vor Spielbeginn war man am Stadion. Dieses liegt sehr idyllisch umgeben von Bergen, an den Ecken ragen die Flutlichmasten empor. Es war also noch genug Zeit um Bier und Wurst zu testen, alles war super. Hasseröder ohne Pfand und in Bar zu bezahlen. Das wird in der Bundesliga wieder anders sein. Erfrischend der Charme des Erzgebirges. Alles ist ein paar Stufen kleiner als in Liga Eins, wo es Hertha nach einem Jahr in der 2. Liga, ja wieder hinführt. Überall freundliche Auefans die auf ebenso freundliche Berliner trafen. Nebeneinander standen wir dann auch in Block F und feuerten unsere Teams an. Die Sonne brannte das ganze Spiel auf unsere Köpfe. Die Sicht war gut, die Ränge im Erzgebirgsstadion ragen ja nicht sehr hoch empor.

Die Berliner, die ersatzgeschwächt antraten, konnten die Partie weitgehend kontrolliert gestalten und die 2 Tore Führung in der ersten Halbzeit wurde dann routiniert herunter gespielt. Damit stand neben dem Aufstieg auch die 2. Ligameisterschaft fest, die dann nach Spielende mit den Fans gefeiert wurde. Gelassen nahmen wir noch einen Meistertopp und kamen immer wieder mit den Erzgebirglern ins Gespräch, die uns viel Glück wünschten und auch angetan waren von der friedlichen Atmosphäre. Die meisten sahen Hertha auch nur als einen Ausflügler in Ihre Liga an, die sie ja souverän gehalten haben.

Negativ, auf dem Weg zum Auto mussten wir einen massiven Polizeieinsatz gegen Berliner, die am Gästeausgang festgehalten wurden, beobachten. Scheinbar ohne Grund wurde wahllos drauf los gekloppt. Immer wieder muss man beobachten, dass die Polizei tätig wird obwohl sie nichts zu tun hat.
Das trübte etwas, das ansonsten von beiden Seiten friedliche gestaltete Fußballfest.
Auf der Rückfahrt überholten wir noch ein paar mal den Herthabus, (siehe Bild oben) da wir ein paar Stopps einlegten und die Flüssigkeit wieder raus mußte ;-)




Ein Video aus Aue ist hier zu sehen.



8. Mai 2011, FC Erzgebirge Aue - Hertha BSC 0:2 (ausverkauft)