ZFC Meuselwitz



bluechip-Arena - Fassungsvermögen: 5.260 Plätze,
Entfernung vom Olympiastadion 222 km



+ normales Bier (Altenburger 2,-) und Wurst bzw. Steak vom Grill (1,50)
+ Freundliche Bedienung
+ reichlich Versorgungsstände
+ Anfahrt und Parken (kostenlos) wurde professionel geregelt

- Wege zum Gästebereich sind nicht befestigt, durch Dauerregen aufgeweicht
- lange Wartezeit und Gedränge am Eingang
- Stadion mit Zusatztribünen aufgebohrt, Baustellencharm
- keine uneingeschränkte Sicht auf das Spielfeld
- DIXI-Klos als Toiletten
- Rasen im Gästebreich total aufgeweicht
- kaum Pokalstimmung bei den Einheimischen (Hertha hatte das Spiel im Griff)
- hohe Eintrittspreise 15,- € für einen Stehplatz


Stadionpanorama


weitere Bilder unter Bilder



von links: Lange Schlange am Einlass, Bierchen vor dem Spiel, Zusatztribüne


Haupttribüne des Stadions und "Ostkurven Gang Bang"


Die erste Hauptrunde im DFB Pokal, bescherte Hertha einen unterklassigen Gegner. Der Zipsendorfer FC Meuselwitz aus Thüringen war Gastgeber dieser Partie und kickt sonst in der Regionalliga. Die Anreise gestaltete sich problemlos, nur der Dauerregen macht etwas Sorge. Parkplätze waren ausreichend vorhanden und die Anfahrt dorthin war gut organisiert. Das Stadion, auf der Glaserkuppe Zipsendorf, wurde zu diesem Spiel mit Zusatztribünen ausgebaut. Dadurch verkam das Gesamtbild zu einer Baustelle. Zu diesem Ansehen hat auch die Umgebung beigetragen. Man watete durch Schlamm zum einzigen Eingang für die Gäste, der natürlich hoffnungslos überfüllt war. Im Stadion angekommen, mußte man dann über aufgeweichten Rasen seinen Platz auf der Holztribüne suchen. Einmalig die Verkaufsstände hinter dem Gartenzaun, es wurde einfach ein Loch hinein geschnitten aus dem dann die Speisen gereicht wurden. Das Bier schmeckte gut und es wurden sogar, für den großen Durst, originelle Tragetaschen (mit Werbung) ausgegeben. Als das Spiel begann, schloß der Himmel auch seine Schleusen und über die gesamte Partie blieb es trocken.

Die Fans der Gastgeber hatten eine Choreo vorbereitet, die recht gut rüber kam. Tenor war, die Bauern wollten dem Favoriten stürzen. Nun das gelang aber nicht. Aber der Reihe nach. Hertha hatte das Spiel sofort im Griff und kombinierte sicher. Die Zipsendorfer vielen nur durch Ihre raue Gangart auf, die der Schieri erst in der 2. Hälfte ahndete. Folgerichtig dann auch die 2:0 Führung zur Pause. Zu Beginn der 2. Halbzeit wurde durch die schnelle 4:0 Führung der Zahn der Gastgeber gezogen und so konnte sich nicht ein Spiel entwickeln, wie einen Tag zuvor in Dresden, als Leverkusen eine 3:0 Führung verspielte. Auch kam kaum Stimmung aus dem Stadion zur Anfeuerung der Heimelf. Zu überlegen war der Auftritt der Hauptstädter. Der Rest wurde hinunter gespielt, anzumerken noch eine arrogante Aktion von Lell, der 1 m vor dem leeren Tor das Kunststück fertig brachte den Ball am Tor vorbei zu "lupfen" ! Nach dem Spiel bedankte sich die Mannschaft artig bei den ca. 1800 mitgereisten Fans und es ging wieder nach Hause. Begleitet mit dem Spruch " wir fahren nach Haus, Ihr müßt hier wohnen" sehr lustig ;-)





31. Juli 2011, ZFC Meuselwitz- Hertha BSC 0:4 (7.707 ausverkauft)