Hertha BSC Berlin

Saison 2012 / 2013

Spieltag: | 01 | 03 | 05 | 07 | 09 | 12 | 14 | 16 | 19 | 21 | 23 | 25 | 27 | 28 | 30 | 32 | 34 |

34. Spieltag

19. Mai, 13:30 Uhr
Hertha BSC - FC Energie Cottbus 1:1
(63.267 Zuschauer)

0:1 Farina (28.)
1:1 Brooks (87.)






Die äußeren Umstände:
Alle Messen waren gesungen, Hertha Meister und Aufsteiger, Cottbus im ruhigen Fahrwasser, aber trotzdem ein Risikospiel und Bier mit 3%, Super Idee der Polizei. Das war Wetter traumhaft, Sonnenschein und 20°C, der Rasen präsentierte sich im DFB-Pokal-Endspiel Zustand. Vorsorglich wurde einem Platzsturm der Fans vorgebeugt und appelliert auf den Rängen zu bleiben. Wann war denn mal Platzsturm? Ich kann mich nur an das Spiel gegen Nürnberg erinnern und das war nicht aus freudigem Anlass.

Die Gästekurve:
Voller Gästebereich. Gut 3.000 Fans aus Cottbus waren mit angereist. Stimmungstechnisch konnten sie sich einige Male Gehör verschaffen. 2-3 Rauchtöpfe wurden in Ihren Reihen gezündet, kurz vor Spielende dann noch ein Böller, einige lernen nie aus. Auch nach Spielende verweilte noch ein Großteil der Lausitzer und schaute der Meisterfeier zu.

Die Ostkurve:
Prächtige Stimmung schon vor Spielbeginn, leider nicht kontinuierlich über die 90 Minuten, da der Spielverlauf zu wünschen übrig ließ. Dann aber nach dem späten Ausgleich explodierte das Stadion, sogar die Laola lief im weiten Rund. Die Mannschaft feierte ausgelassen in der Ostkurve, Bierduschen untereinander und kleinere Ansprachen an die Fans rundeten diese Feier ab. Der Höhepunkt aber kam noch, Ndjeng reichte die „Meisterfelge“ in die Fankurve, die behutsam präsentiert und angefasst wurde. Dann noch ein Meister UFFTA, diesmal präsentiert von Lasogga. Etwas kürzer als normal, aber mal etwas anderes.

Zum Spiel:
Hertha war spielerisch die bessere Mannschaft, aber die Gäste wirkten bei Ihren Angriffen insgesamt gefährlicher. Nur 2 Ronny Freistöße in der 1. Halbzeit kamen auf den Kasten. Dann ein Konter der Gäste, nach einem Abwehrschnitzer, den ersten Ball konnte Burchert noch parieren, beim Nachschuss aber war er machtlos. Dann gegen Ende der Halbzeit, wieder ein Lausitzer allein aufs Tor, Franz stoppte Ihn regelwidrig und sah die Rote Karte.
Hertha musste jetzt 45 Minuten in Unterzahl den Rückstand wett machen. Energie verwaltete die Führung nur und musste in den letzten Spielminuten den Ausgleich, durch einen Kopfball von Brooks hin nehmen, der sein 1. Saisontor erzielte. Damit war die Stimmung gerettet und Hertha erzielte einen neuen Punkterekord für die 2. Liga.

Der Schiri:
Deniz Aytekin, übersah ein Handspiel vor dem Führungstreffer der Gäste.

Das war auch noch erwähnenswert:
In meiner Umgebung waren ein paar Herthafans nur mit sich, Gespräche über Geschlechtsteile und Ihrer Bierversorgung beschäftigt. Geht doch in der Kneipe gucken, da habt Ihr alles zusammen und nervt nicht die die Fußball gucken und Hertha anfeuern wollen. (Stichwort: Hertha-Heimspiel, wer Ihn kennt, weiß Bescheid) Krönung des ganzen, Rot ist doch nur wenn es im Strafraum ist, aua!

Spieler des Spiels:
Brooks, spielte eine Super Saison und krönte seine Leistung mit seinem ersten Tor.

Bilder des Spiels:


Fotos: O.Winter

32. Spieltag

3. Mai, 18:00 Uhr
Hertha BSC - FC Erzgebirge Aue 3:2
(33.157 Zuschauer)

1:0 Ramos (10.)
2:0 Ronny (34.)
3:0 Hubnik (44.)
3:1 Sylvestr (46.)
3:2 Sylvestr (66.)



Da ich im Urlaub war, konnte ich das Heimspiel gegen Aue nicht besuchen.

Bilder des Spiels:


Fotos: O.Winter

30. Spieltag

21. April, 13:30 Uhr
Hertha BSC - SV Sandhausen 1:0
(52.135 Zuschauer)

1:0 Lasogga (85.)








Die äußeren Umstände:
Nach dem Unentschieden in Ingolstadt, sollte dieses Heimspiel den Aufstieg rechnerisch perfekt machen. Sonnenschein, 15°C und ein gut gefülltes Stadion, alles war dafür vorbereitet.

Die Gästekurve:
War leider nicht vorhanden. Minusrekord im Gästebereich. Nur rund 50 Fans aus Sandhausen nahmen die Reise nach Berlin auf sich. Stimmungstechnisch konnten sie sich natürlich nicht bemerkbar machen. Das ist dann doch Drittliga-Niveau.

Die Ostkurve:
Dieser Spieltag stand wieder einmal im Zeichen „Spendet Becher - Rettet Leben“! Diese Aktion wird immer sehr gut angenommen. Ansonsten fieberte die Kurve auf den Führungstreffer hin. Die Mannschaft wurde vorzüglich unterstützt. Da das Führungstor sehr spät viel, kochte die Kurve auch erst in den letzten Minuten. Sogar eine Laola umrundete das Stadion oval. Nach dem erhofften Sieg wurde noch lange in der Kurve gefeiert. Die Spieler bekamen alle Ihre Bierduschen ab und feierten den Aufstieg mit den Fans. Am Ende endlich wieder ein UFFTA, diesmal ein Aufstiegsuffta...

Zum Spiel:
Eine sehr zähe Partie. Hertha konnte sich gegen die defensiv eingestellten Gäste kaum in Szene setzen. Gute Torgelegenheiten waren Mangelware. In der zweiten Halbzeit war Hertha etwas druckvoller und gefährlicher. Lasogga erlöste die Fans mit seinem ersten Saisontor, als er einen vom Pfosten abgeprallten Ball, abstaubte. Die letzten Minuten wurden dann runter gespielt. Nach dem Schlusspfiff wurden dann die vorbereiteten Aufstiegs T-Shirts übergestreift. Zu erwähnen noch die taktischen Umstellungen des Trainers, nach 20 Minuten Einwechslung von Wagner, es wurde danach mit Dreierkette gespielt. Nach 70 Minuten nahm er Ihn wieder vom Platz und Pierre kam!

Der Schiri:
Christian Leicher, bot eine Tadellose Leistung.

Das war auch noch erwähnenswert:
Der Cateringbereich war wieder einmal mit dem Andrang überfordert. Da wird einem Bange wenn man an die 1. Liga denkt, wo dann solche Zuschauerzahlen zur Normalität werden.

Spieler des Spiels:
Pierre-Michel Lasogga, Siegtorschütze

Bilder des Spiels:


Fotos: O.Winter

28. Spieltag

8. April, 20:15 Uhr
Hertha BSC - Eintracht Braunschweig 3:0
(51.029 Zuschauer)

1:0 Ronny (34)
2:0 Ramos (55)
3:0 Ronny (76)






Die äußeren Umstände:
Mehr Spitzenspiel geht nicht, 1. gegen 2. also ein Livespiel am ungeliebten Montagabend. Am Tage waren die Temperaturen fast zweistellig, zu Spielbeginn dann etwas kühler aber trotzdem ideales Fußballwetter.

Die Gästekurve:
Heimspielbild
Pyros im Gästeblock
Ein Highlight für die Braunschweiger, war dieses Spiel in der Hauptstadt. Rund ums Stadion schon viele in Blau-Gelb zu sehen. Insgesamt fast 10.000 waren dabei. Der harte Kern formierte sich aber im Oberring der Gästekurve.
Zu Spielbeginn wurden Bengalos in Ihren Reihen gezündet. Insgesamt waren sie einige Male deutlich zu hören, aber mit jedem eingeschenkten Tor wurden sie ruhiger.
In der 67 Minute zelebrierten sie Ihre Hommage an den letzten Meistertitel 1967, die gesamte Kurve mit erhobenen Schals und dazu das Lied dazu. Gegen Ende, als die Niederlage abzusehen war kam wieder Stimmung auf und der immer noch vorhanden 10 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz wurde gefeiert.


Die Ostkurve:
Hielt heute stark dagegen…vor Spielbeginn wurde über den Stadionsprecher die Vertragsverlängerung von Ronny bekannt gegeben. Das nahm das Stadion mit Wohlwollen auf. Auf Grund des für Hertha idealen Spielverlaufs, war die Stimmung auch über die gesamten 90 Minuten sehr gut. Sogar ein UFFTA wurde innerhalb der Spielzeit veranstaltet. Nach Spielende wurde dann auch die Mannschaft, als Spitzenreiter der 2. Liga, gebührend gefeiert.

Zum Spiel:
Nach einem Kopfballduell musste der Kapitän, Niemeyer verletzt raus. Er wurde sogar auf der Bahre abtransportiert. Die Hausherren spielten den besseren Ball und wurden meist nur durch Fouls gebremst. Ronny konnte sich warm schießen. Er war es auch, der einen Freistoß direkt ins Tor hämmerte. Der Ball wurde noch durch die Mauer abgefälscht und schien nicht unhaltbar, egal drin.
Dann zu Beginn der 2. Halbzeit eine vergebene 100%tige von Ronny. Ob sich das noch rächen würde? Nein, Ronny schickte Ramos auf die Reise, der seinem Gegenspieler davon lief und am Ende den Ball ins Tor lupfte. Die Braunschweiger jetzt durch 2 Wechsel offensiver, konnten sich aber nicht wirklich gefährlich in Szene setzen, zu wenig für einen 2. der Liga! Dann wieder eine Freistoßsituation 17m zentral. Ronny drosch den Ball, geradeaus, unhaltbar in die Maschen. Er machte den Unterschied aus, der Toptorjäger der Liga, Kumbela war heute abgemeldet.
Die überlegene Mannschaft dieses Abends hieß Hertha BSC.

Der Schiri:
Peter Gaggelmann, eigentlich nicht mein Freund, attestiere ich aber heute eine seiner besten Leistungen in Berlin. Für mich fehlerfrei, war er immer Herr der Situationen. Weiter so!

Das war auch noch erwähnenswert:
Am Einlass hatten wir es mit einem besonders ehrgeizigen Kontrolleur zu tun. Am Ende kontrollierte er sogar noch meine Schlüssel auf angebrachte Stechwerkzeuge. Bei seinem Kollegen zu seiner rechten ging es deutlichschneller, er nahm es nicht so genau! Am Ende brannten wieder einige Bengalos im Gästeblock. Jedenfalls wurden die nicht über den Eingang des jungen Ordners eingeschleust.

Spieler des Spiel:
Ronny, blühte förmlich auf – 2 Tore und eine Vorbereitung, besser geht’s nicht.

Bilder des Spiels:


Fotos: O.Winter

27. Spieltag

30. März, 13:00 Uhr
Hertha BSC - VfL Bochum 2:0
(34.802 Zuschauer)

1:0 Ronny (4.)
2:0 Schulz (46.)






Die äußeren Umstände:
Trotz Frühlingsbeginn hat der Winter Berlin und Umgebung noch fest im Griff. Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt lockten wieder einmal nur die Stammzuschauer an. Der Rasen schien aber bestens bespielbar, Schneeberge nur hinter den Banden.

Die Gästekurve:
Die Gästekurve war nicht einmal halb gefüllt, knapp 1000 Bochumer waren angereist. Sie passten sich mit Ihrem Auftritt Ihrer Mannschaft an, eher ein kraft- und mutloser Auftritt. Bis auf ein paar Fahnen im unteren Bereich war kaum etwas zu sehen. Zu hören war sowieso nichts.

Die Ostkurve:
Vor dem Spiel hatte die Hymne „Nur nach Hause“ 20-jähriges Bestandsjubiläum und wurde zu diesem Anlass neu präsentiert. Frank Zander war natürlich auch mit dabei. Ansonsten kam die Kurve schnell in Stimmung, da der erste Ball aufs Tor auch im Netz zappelt. Im weiteren Verlauf dann eher die bekannte Darbietung der Ostkurve. Das Geschehen auf dem Rasen war dazu noch so einseitig, das nie große Gefahr aufkam das die 3 Punkte nicht in der Hauptstadt blieben. Auffallend, das nach dem Spiel auch keine große Feierstimmung mit der Mannschaft aufkommt, trotz Tabellenführung nur das Standardprogramm. Das ist auch noch ausbaufähig...

Zum Spiel:
Die schnelle Führung durch ein direktes Freistoßtor von Ronny, fast eine Kopie des Tors gegen Union. Diese Bälle sind kaum abzuwehren. Danach Hertha mit überwiegendem Ballbesitz und ein paar Gelegenheiten, die Führung auszubauen. Der Gast agierte sehr ängstlich und schoss insgesamt nur einmal aufs Tor. Wenn sie sich zur 2. Halbzeit etwas vorgenommen hatten, wurde das wieder mit dem ersten Torschuss zunichte gemacht, Nico Schulz setzte sich gekonnt durch und vollendete ins kurze Eck. Hertha schaukelte die Führung über die Zeit, für mich war da noch mehr drin gegen so einen schwachen Gegener. Die letzten 10 Minuten machte der VfL dann etwas mehr auf, da aber bei Hertha fast alle Offensivkräfte ausgewechselt waren, konnte kein entscheidender Konter gesetzt werden.

Der Schiri:
Tobias Stieler. Die Gäste haderten über einen nicht gegebenen Elfmeter, aber aus dem Standort des Schiedsrichters war das wohl nicht zu sehen und sein Assi an der Linie wartete eh das ganze Spiel seine Entscheidung ab und hob dann sein Winkelement. Somit auch keine Unterstützung in dieser einzig strittigen Situation für Herrn Stieler.

Das war auch noch erwähnenswert:
Eine Polizeiübung vor ein paar Tagen am Olympiastadion endete in einer Katastrophe. Ein Hubschrauberpilot starb beim Absturz seiner Maschine. Anlass eine Übung gegen Hooligans am Stadion!

Spieler des Spiels:
So richtig stach keiner hervor. Lustenberger wieder einmal sehr souverän in der Abwehr und Nico Schulz, im Angriff, waren noch die besten.

Bilder des Spiels:


Fotos: O.Winter


25. Spieltag

10. März, 13:30 Uhr
Hertha BSC - MSC Duisburg 4:2
(31.635 Zuschauer)

1:0 Ramos (12.)
2:0 Ronny (24.)
2:1 Brandy (49.)
3:1 Allagui (57.)
4:1 Brandy (ET 64.)
4:2 Bomheuer (72.)



Heimspielbild
Winter im Stadion
Die äußeren Umstände:
Einen Tag vor dem Spiel, setzte starker Schneefall in Berlin ein. Die Zufahrten und die Wege wurden gerade so geräumt, das Spielfeld war aber,dank der Rasenheizung, Schnee frei. Auch während des Spiels staubte der Schnee ins Stadion. Alles in allem ein ungemütlicher Fußballsonntag.



Die Gästekurve:
Nur rund 500 Fans des Meiderischer Sportvereins nahmen die Reise nach Berlin auf sich. Auf Grund des Nord-Ostwindes konnten sie sich in der Ostkurve kaum Gehör verschaffen. Ein paar Schwenkfahnen hatten sie auch mitgebracht. Nach der Pause gaben sie Ihren Unmut über zu hohe Ticketpreise, mit einem Transparent zum Ausdruck. Ob damit die Preise bei Hertha gemeint waren, war nicht zu erkennen.

Die Ostkurve:
Dank der vielen Tore, eine der besten Leistungen der Saison. Obwohl immer wieder einige Lieder angestimmt wurden, die nur dem harten Kern bekannt war. Somit konnte der Funke nicht auf die gesamte Kurve überspringen. Auffallend auch, als einige male vom Oberring Schlachtrufe initiiert wurden, hielten sich die Kinder um den Vorsänger der Kurve zurück. Nur Schlachtrufe die von Ihnen angestimmt werden, sind gute Schlachtrufe...Aua. Meiner Meinung nach fehlen der Ostkurve die einfachen und lauten Gesänge, wo die Massen gemeinsam einstimmen können. Ausnahmen sind da das alt bekannte „Ha-Ho-He..:“ oder das etwas neuere, „Hier kommt Hertha-Scheißt Euch in die Hosen...“

Zum Spiel:
Nach der Niederlage in Dresden, schien die Mannschaft heiß zu sein, diese Scharte aus zu wetzen. Der frühe Führungstreffer spielte der Taktik in die Karten und so viel das 2:0 auch nach einem Konter. Zum Glück konnte der von mir befürchtete Anschlusstreffer, nach der Pause die „Alte Dame“ nicht beeindrucken und man erarbeitete sich eine Torchance nach der anderen. Endlich mal ein überzeugendes Heimspiel. Die 4:1 Führung war noch schmeichelhaft, für den MSV. Einige gute Gelegenheiten ließ alleine Allagui liegen. Der 2. Treffer des Gastes war nur Ergebniskosmetik.
4 Heimtore gab es zuletzt vor 2 Jahren, auch in der 2. Liga gegen Osnabrück.

Der Schiri:
Peter Sippel, pfiff aus meiner Sicht einige kleinliche Foulspiele. Normale Zweikämpfe wurden damit unterbunden. Aber insgesamt keine großartigen Schnitzer seitens des Schiedsrichtergespanns.

Das war auch noch erwähnenswert:
Hertha ist Tabellenführer und kaum ein Berliner will's sehen. Der Zuschauerzuspruch bleibt hinter den Erwartungen zurück.

Spieler des Spiels:
Adrian Ramos, führte die Hertha mit seinem frühen Tor auf die Siegerstraße und eroberte viele Bälle. Leider musste er verletzt ausscheiden.

Bilder des Spiels:


Fotos: O.Winter

23. Spieltag

25. Februar 2013, 20:15 Uhr

Hertha BSC - 1. FC Kaiserslautern 1:0
(37.347Zuschauer)

1:0 Kluge (68.)







Die äußeren Umstände: Als Spitzenmannschaft hat man sicher mehr ungeliebte Montagsspiele als andere, dieses wo der 2. auf den 3. traf war wieder so ein Live Spiel. Das Wetter seit Wochen kalt und trübe, lockte die Fans auch nicht von der Couch ins Stadion. So war das Olympiastadion nur halb gefüllt.

Die Gästekurve:
Überraschend nahmen einige Gästefans diesen ungeliebten Termin war und unterstützten ihr Team bei diesem wichtigen Spiel. Lautern wollte den Abstand zu Platz 2 verkürzen, der vor dieser Partie 10 Punkte betrug. Ihren Unmut machten sie mit einem großen Banner „We don't like Mondays“ kund. Sonst kam sehr wenig von Ihrer Anfeuerung in der Ostkurve an, im unteren Bereich wurden dauerhaft Fahnen geschwenkt. Das Spiel Ihrer Mannschaft ließ sie auch immer leiser werden.

Die Ostkurve:
Ein durchwachsener Auftritt, es fehlt halt immer wieder die Initialzündung vom Spielfeld auf die Ränge. Der harte Kern der Kurve mit Dauergesang egal was unten passiert, der Rest wartet mal auf ein Zeichen der Herthaner um aus sich heraus zu gehen. Stimmung kam erst nach dem Führungstor auf, der angestimmte Gesang „Hier kommt Hertha, scheißt euch in die Hosen, wir stehen ganz oben und wir steigen wieder auf“ kam schon brachial rüber. Nach Spielende wurde dieses Lied auch mit der Mannschaft angestimmt. Zudem wurde, nach der Braunschweiger Niederlage, der Führungswechsel in der Tabelle mit dem bekannten „Spitzenreiter-Spitzenreiter-he-he“ gefeiert.

Zum Spiel:
Hertha begann furios, konnte nach einem frühen Elfmeter in Führung gehen, aber der Schuss von Ronny wurde pariert. Danach sortierte sich der Gast besser und kontrollierte das Geschehen, ohne aber anzudeuten warum sie auf Tabellenplatz 3 standen. Keinerlei Bemühungen ein Tor zu erzielen, der 1. Torschuss kam in der 91. Minute, zu wenig für einen Aufstiegsaspiranten. Nach einer halben Stunde nur noch zu zehnt, Rot nach groben Foulspiel, wären sie mit einem 0:0 zufrieden gewesen. Dagegen hatte aber Kluge etwas, der gut in Szene gesetzt wurde und den Siegtreffer markierte. Insgesamt die 2. Halbzeit die bessere des Gastgebers. Bezeichnend war, das zeitweilig nur noch 2 Abwehrspieler von Hertha auf dem Platz standen, zudem versuchten 3 Stürmer ein Tor zu erzielen. Lassogga nach seiner langen Verletzung erstmalig ein gewechselt, hatte einige gute Aktion und gefiel. Am Ende ein verdienter Sieg gegen einen Gegner, dessen Auftritt mit zu den schwächsten in dieser Spielzeit zählten. Jetzt hat Hertha 13 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Der Schiri:
Tobias Wels, außer ein paar strittigen Abseitsentscheidungen, waren wohl die Hauptentscheidungen, die er fällte, in Ordnung. Die rote Karte war hart, aber vertretbar.

Das war auch noch erwähnenswert:
Diese Spiel wurde mit von Seiten der Polizei als Risikospiel eingestuft und es wurden alkoholreduzierte Getränke ausgeschenkt.

Spieler des Spiels:
Nico Schulz, emsig auf der linken Seite, holte den Elfer raus und gefiel auch sonst mit guten Offensivaktionen.

Negatives:
zu wenig Zuschauer für ein Spitzenspiel in der Hauptstadt

Bilder des Spiels:


Fotos: O.Winter

21. Spieltag

11. Februar 2013, 20:15 Uhr

Hertha BSC -1. FC Union Berlin 2:2
(74.244 Zuschauer)

0:1 Terodde (9.)
0:2 Nemec (49.))
1:2 Ramos (73.)
2:2 Ronny (86.)




Die äußeren Umstände:
Dieses Ortsderby in der Hauptstadt war natürlich wieder ein Livespiel und somit ein Montagabendspiel. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kamen aber trotzdem viele Zuschauer ins Olympiastadion, das am Ende ausverkauft war. Am Einlass kam es zu den befürchteten langen Wartezeiten, da auch mit der gleichen Anzahl von Ordnern kontrolliert wird, wie bei nur halb so vielen Zuschauern. Insgesamt aber eine rund herum friedliche Atmosphäre in und rund ums Stadion.
Im Stadion wurde alkoholreduziertes Bier und Punsch ausgeschenkt.

Die Gästekurve:
Knapp 25.000 Unioner pilgerten nach Charlottenburg, der gesamte Westteil des Stadions war in Rot-Weißer Hand. Da Ihr Team auch besser ins Spiel fand, waren sie auch ¾ des Spiels gut zu hören. Vor Spielbeginn wurden im Oberring der Gästekurve ungefähr 30 rote Bengalos gezündet. Gut kam auch der Wechselgesang, von Seite zu Seite, Eisern – Union. Außerdem standen die Unioner zum großen Teil während des Spiels. Sie sind es ja auch nicht anders gewöhnt.

Die Ostkurve:
Heimspielbild
Choreo vor dem Spiel (Bild: Helge)
...war eine halbe Stunde vor Spielbeginn schon rappelvoll. Zum Einlauf der Mannschaften wurde eine Choreo gezeigt. Mit einem Spruchband an der Oberen Bande "HERTHA, HERTHA, DU GANZ ALLEIN..." dazu überzog die Ostkurve im Unterring eine Plane mit dem Abbild des Brandenburger Tors und unten wurde der Spruch vervollständigt "SOLLST DER STOLZ VON SPREEATHEN SEIN!"
Die Stimmung war zu Beginn eher durchschnittlich. Da auch auf dem Rasen nichts aufregendes geschah waren die Gäste stimmlich in der Übermacht. Erst nach dem Anschlusstreffer, eine Viertelstunde vor Schluss kamen die Herthaner aus sich heraus und feuerten Ihr Team an und trieben es zum Ausgleich. Wieder einmal zeigt sich das der Rest des Stadion sich eher bespassen lässt, anstatt mit zu machen.

Zum Spiel:
Union insgesamt in der 1. Halbzeit aggressiver und etwas schneller in Ihrem Offensivspiel. Der frühe Führungstreffer, spielte Ihnen auch in die Karten und sie konnten auf Konter lauern. Hertha zwar technisch besser aber immer wieder wurde das Spiel verzögert oder durch ungenaue Anspiele der schnelle Angriff verhindert. Die wenigen Gelegenheiten wurden meist kläglich vergeben. Dann hoffte man zu Beginn der 2. Halbzeit, als Hertha auf die Ostkurve zu spielte, eine Wende. Aber wieder schlugen die Gäste zu und man hatte das Gefühl das dieses 0:2 schon die Entscheidung gewesen sein könnte. Dann musste aber wieder einmal eine Standardsituation den Hausherren helfen, Ramos köpfte nach einer Ecke ein. Jetzt konnten sich die Eisernen kaum noch befreien und kurz vor Ende ein Freistoß in Aussichtsreicher Position. Ronny zelebrierte die Ausführung und zirkelte am Ende das Ding ins Eck. Unhaltbar für den Unionkeeper. Am Ende ein glückliches Unentschieden für Hertha BSC.

Der Schiri:
Florian Meyer, hatte die Partie gut im Griff und machte das ordentlich. Ein erfahrener Referee wurde zu diesem Derby geschickt.

Das war auch noch erwähnenswert:
Wieder einmal hatte die ortsansässige Polizei einen Plan nach dem Spiel. Die altbekannte Autosperre begann am Ausgang Südtor bis zur S-Bahnstation. Leider aber bis an den Zaun des Parkplatzes P5, so das die Zuschauer die von der Ostseite des Stadions zu Ihren Fahrzeugen oder sonst wo hin wollten, gezwungen waren durch Gestrüpp, Schneewehen und ähnliches zu laufen. Danke für diese hirnlose Aktion. Am Ende dieser Sperre mischten sich ja doch wieder Herthaner und Unioner bei Ihrem Weg nach Hause.

Spieler des Spiels:
Ronny, erzielte wieder einmal einen wichtigen Treffer.

Negatives:
Massives Polizeiaufgebot bei einem friedlichen Fußballabend.

Bilder des Spiels:


Fotos: O.Winter

19. Spieltag

15 Dezember 2012, 13:00 Uhr

Hertha BSC - FSV Frankfurt 2:1
(29.851 Zuschauer)

0:1 Görlitz (55.)
1:1 Ndjeng (82.)
2:1 Ronny (84.)





Die äußeren Umstände:
In der Spielwoche gab es Schneefall und Minusgrade in Berlin und Brandenburg. An diesem Sonnabend aber schon wieder leichte Plusgrade und Tauwetter, dazu setzte leichter Regen ein. Das Spielfeld präsentierte sich aber in sattem Grün.

Die Gästekurve:
Die Gäste protestierten wie am Spieltag zuvor mit einem 12 Minuten andauerndem Schweigen, dazu war das Spruchband „So kann es enden...“ zu lesen. Danach waren sie lautstark zu hören in der Ostkurve und der Spruch endete mit „...doch so soll es sein“. Wow, wird jetzt jeder denken, so viele Fans aus Frankfurt. Nein es waren nur rund 50 Fans mitgereist. Warum sie aber zu hören waren sage ich im nächsten Kapitel.

Die Ostkurve:
Nach dem verabschiedeten Sicherheitspaket am Mittwoch, wollten die Ultras mit Ihrem Dauerschweigen, das die gesamten Partie andauerte, weiter protestieren. Dazu wurden keinerlei Banner aufgehängt. Also ein tristes Bild an diesem tristen Tag. Ob das der richtige Ansatz ist, wage ich zu bezweifeln. Beinahe wurden ja heute Punkte verschenkt, sicherlich auch auf Grund der fehlenden Anfeuerung. Der „normale“ Ostkurvenrest versuchte immer wieder mit Gesängen die Stille zu „stören“, das gelang nur bedingt. Hauptsächlich der Oberring war der treibende Keil. Am Ende, nach dem späten Siegtreffer tobte doch noch die Kurve. Skuriel wenn Hertha einen Treffer erzielt und die Ultras stehen mit verschränktem Armen da, schon sehr seltsam. Nach dem 2:1 brach es aber auch bei einigen von Ihnen heraus. Mal sehen wie es weiter geht in diesem ungleichen Duell, zwiwschen DFL, DFB und Fans. Vielleicht würde man sich in dieser Situation wünschen, das Haupt- und Gegentribüne das Stimmungszepter übernehmen. Aber das ist in Berlin ja nicht üblich. Da gefallen mir andere Stadion deutlich besser.

Zum Spiel:
Die Hausherren begannen wie die Feuerwehr und wollten die Gäste überrennen. Schon nach 8 Sekunden konnte es klappern, aber Kluge verzog knapp. Danach weitere gute Gelegenheiten, aber der Gast wurde stabiler und konnte das Unentschieden sichern, wurde sogar am Ende der 1. Hälfte gefährlicher. Insgesamt aber der erwartete defensive Auftritt in der Hauptstadt. Als es nach einem Freistoß in der zweiten Halbzeit plötzlich im Herthakasten einschlug, kamen Erinnerungen an die letzte Herthaniederlage auf, die lag ja sehr weit zurück und datierte aus dem Hinspiel in Frankfurt. Das Spiel plätscherte so dahin, kaum noch ernsthafte Gefahr für das Gästetor. Stürmer um Stürmer wurde eingewechselt ohne das sich grundlegend was änderte. Dann aber der Doppelschlag. Zuerst der Ausgleich nach einem schnell ausgführtem Freistoß und dann der Sieg kurz vor Ende, als der beste Mann Lustenberger mal vorne auftauchte und Ronny in Szene setze. Dieser bedankte sich mit einem straffem Flachschuß ins Eck.
Hertha ist jetzt bis Montag Spitzenreiter und hat 10 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz!

Der Schiri:
Tobias Christ, trat kaum in Erscheinung, er fällte einige umstrittene Abseitsentscheidungen, die ja auf Grund meiner Sichtposition nicht zu bewerten sind.

Das war auch noch erwähnenswert:
Also Fußball ohne Stimmung ist wirklich das letzte, das macht keinen Spass. Dazu muß man ja auch noch die gräßlichen Dauerkommentare der Typen über mir ertragen. Beispiel: Marcel Ndjeng ist Niederländer...puh!

Spieler des Spiels:
Fabian Lustenberger, der Spieler der Hinrunde. Steht hinten souverän und wenn mal offensiv auch noch schwer auszurechenen.

Negatives:
Ultras

Bilder des Spiels:


Fotos: O.Winter

16. Spieltag

19. November 2012, 20:15 Uhr

Hertha BSC - 1. FC Köln 1:1
(34.307 Zuschauer)

0:1 McKenna (34.)
1:1 Ronny (44.)






Die äußeren Umstände: Donnerstag Abend – schon eine ungewöhnliche Zeit um Fußball zu spielen! Danke DFL, dazu die letzten Tage Dauerregen und knappe Plusgrade. Nicht gerade ein Traumwetter. Da muß man sich bei allen bedanken die ins Stadion kommen.

Die Gästekurve:
Rund 2000 Kölner scheuten diese Fan unfreundliche Anstoßzeit nicht und kamen nach Berlin. Auch sie beteiligten sich am 12:12 Protest. Danach waren sie einige mal zu hören. Besonders in der Phase Ihrer Führung war Stimmung im Block. Nach der Pause gab es einen Wechselgesang mit der Ostkurve „Scheiß DFB“, wie schon im Spiel gegen Dresden.

Die Ostkurve:
Die gemeinsame Aktion in allen Bundesligastadien: Ohne Stimme 12:12 keine Stimmung, wurde natürlich auch in Berlin unterstützt. Vor dem Spiel und die ersten 12:12 Minuten wurde keine Stimmung gemacht. Dazu waren alle Zaunfahnen schwarz abgedeckt. Außerdem eine Choereo in der Ostkurve zum Thema. Erst nach Ablauf der Frist ging es los. In der Zeit der Ruhe im Stadion, merkt man erst einmal wie es sein könnte wenn bezahlbare Tickets und Stehplätze wegfallen würden. Fast so wie unlängst bei Bayern in der Arroganzarena im Champions League Spiel! Der Unterschied von der 12 zur 13 Minute war schon eklatant und mit Einsetzen der Fangesänge kam schon Gänsehautfeeling auf.



Zum Spiel:
Hertha dominierte die erste Spielhälfte, konnte aber im Abschluß nicht überzeugen. Dann kam der erste Torschuß der Kölner und rums...0:1. So ist Fußball! Zum Glück konnte Ronny durch einen Flachschuß, noch vor der Pause ausgleichen. Er ließ sich feiern wie für einen Sieg, lief in die Ostkurve anstatt sich den Ball zu nehmen und weiter zu machen. In der zweiten Hälfte dann verflachte die Partie zusehens, kaum noch Torgelegenheiten auf beiden Seiten. Auch die vielen Wechsel brachten kaum Veränderungen. Komisch wenn Hubnik im Mittelfeld aufgeboten wird und immer wieder der junge Mukhtar ein gewechselt wird. Gestandene Spieler aber, bei knappem Spielstand, draußen bleiben müssen. Am Ende ein gerechtes Unentschieden da Hertha nicht mehr zwingend genug war.

Der Schiri:
Tobias Welz. Bis auf ein paar umstrittenen Einwurfentscheidungen leitete er die Partie ohne große Fehler.

Das war auch noch erwähnenswert:
Wer wird sich denn an einem Donnerstag Abend besaufen wollen? Die Polizei wird es wissen und verordnete sicherheitshalber die gedrosselte Version des Stadionbiers auszuschenken.

Spieler des Spiels:
Ronny, wird immer mehr zum Matchwinner für die alte Dame. Heute reichte es aber nur zum Unentschieden.

Negatives:
Die Einwechslungen bei Hertha.

Bilder des Spiels:


Fotos: O.Winter

14. Spieltag

19. November 2012, 20:15 Uhr

Hertha BSC - FC St. Pauli 1:0
(39.127 Zuschauer)

1:0 Sahar (85.)







Die äußeren Umstände:
Ein bei den Fans unbeliebtes Montagsspiel zog aber dennoch viele Zuschauer an. Die letzten Tage war immer trübes, nebliges Wetter. So auch am Spieltag. Vor Beginn der Partie eine Schweigeminute für den mit 37 Jahren verstorbenen - Alex Alves.

Die Gästekurve:
Der zweitbeste Gästebesuch in dieser Saison. Rund 4.000 Pauli Fans kamen nach Berlin. Enttäuschend aber Ihr Auftritt. Sie hatten kaum Fahnen dabei und auch war nur am Anfang mal Bewegung zu sehen und der Gesang zu hören. Mit andauernder Spielzeit passte sich die Gästekurve dem Spiel Ihrer Mannschaft an.

Die Ostkurve:
Wieder einmal prall gefüllt wurde die Mannschaft immer wieder nach vorne getrieben. Auf Grund der vielen vergebenen Chancen, war der späte Siegtreffer die erhoffte Erlösung. Die Aktion ich-fuehl-mich-sicher wurde durch einige Spruchbänder unterstützt.

Zum Spiel:
Das Spiel begann abwartend. St. Pauli hatte scheinbar auch nicht den Anspruch ein Tor zu erzielen, somit wieder das bekannte Bild bei Heimspielen. Hertha spielt auch zu langsam um die frischen Paulianer in Bedrängnis zu bringen. Erst gegen Ende der 1. Hälfte Dauerdruck und 3 Chancen im Minutentakt durch Ramos, die allesamt vereitelt wurden. Auffallend war das im Gästeteam viele Arbeiter und nur ein guter Fußballer, mit Kruse, auf dem Platz standen. Auffallend die kuriosen Fußballversuche des Paulikeepers. Klar erkennbar war das Ziel der Hamburger, hier mit einem 0:0 nach Hause zu fahren. Nach dem Wechsel spielte Hertha auf die Gästekurve zu und erarbeitete sich viele Torgelegenheiten. Die aber knapp meistens vergeben wurden oder Beute des Torwarts wurden. Ramos zudem mit einer Slappstickeinlage, freistehend 5m vor dem Tor haute er ein Luftloch. Als wenige Minuten vor dem Ende der ein gewechselte Sahan den Siegtreffer erzielte, kannte der Jubel keine Grenzen.

Der Schiri:
Thorsten Kinhöfer wird wohl nicht als Heimschiedsrichter in den Berichten auftauchen. Komische Gelbe Karten für Hertha und ein klares taktisches Foul an Ronny, durch Halten, ahndete er nicht. Pfiff oft die Vorteile zurück. Insgesamt eine eher schwache Leistung.

Das war auch noch erwähnenswert:
Es sollte wohl ein Risikospiel sein, obwohl das letzte Pflichtspiel gegen St. Pauli 10 Jahre zurück liegt. Trotzdem gab es im Stadion nur die Lightbier. Zu „Besuch“ im Olympiastadion war auch der weltbekannte Flitzer Jimmy Jump, der zu Beginn des Spiels über den Rasen flitzte!

Spieler des Spiels:
Peter Niemeyer und Ben Sahar, der Kapitän war defensiv stark und räumte fast alles vor der Abwehr ab. Sahar machte das was man von einem Stürmer erwartet, das runde muss ins eckige.

Negatives:
Gästekurve, trotz sehr gutem Besuch, zu leise.

Bilder des Spiels:


Fotos: O.Winter

12. Spieltag

2. November 2012, 18:00 Uhr

Hertha BSC - FC Ingolstadt 04 0:0
(33.156 Zuschauer)









Die äußeren Umstände:
Nach der Zeitumstellung auch zu diesem frühen 18.00 Uhr Termin ein Flutlichtspiel. An einem normalen, kühlen Herbsttag präsentierte sich das Olympiastadion in perfektem Zustand.

Die Gästekurve:
Das ist Minusrekord dieser Saison, nur rund 150 Fans aus Ingolstadt waren mit dabei und konnten keine Akzente im weiten Rund setzen.

Die Ostkurve:
Ein normaler Auftritt, keine berauschende Stimmung, angesichts des lahmen Geschehens auf dem Rasen auch nicht verwunderlich. Einmal als der Wechselgesang mit dem Oberring angestimmt wurde, war es etwas lauter.

Zum Spiel:
Hertha agierte zu Beginn ideenlos und versuchte mit langen Bällen die Doppelspitze Wagner-Ramos anzuspielen. Diese konnten die Bälle aber fast nie kontrollieren. Chancen blieben Mangelware in der ersten Halbzeit, gegen Ende aber legten die Gäste Ihren Respekt ab und hatten 2 sehr gute Gelegenheiten, sogar ein Lattentreffer war dabei.
Kaum Veränderung des Spiels nach der Pause, aber die besseren Einschußmöglichkeiten hatte Hertha. Freistehend vergaben zuerst Schulz und dann der eingewechselte Allagui.
Für mich unverständlich der letzte Wechsel Hubnik für Kluge, obwohl mit Sahar noch ein Offensivmann auf seinen Einsatz brannte. Ingolstadt war früh mit diesem unentschieden zufrieden und tat nicht mehr viel für den eigenen Torerfolg.

Der Schiri:
Sascha Stegemann, leitete die Partie und kam ohne Verwarnungen aus.

Das war auch noch erwähnenswert:
Kurios ein indirekter Freistoß im Ingolstädter Strafraum, als der Gästekeeper den zuvor mit der Hand kontrollierten Ball wieder aufnahm. War das mangelnde Regelkunde?

Spieler des Spiels:
Fabian Lustenberger, wird immer sicherer als Innenverteidiger. Läßt nichts anbrennen.

Negatives:
Wieder einmal war Ramos für mich ein Totalausfall, stoppt die Bälle weiter als manch anderer schießen kann. Spielt aber 90 Minuten durch!

Bilder des Spiels:


Fotos: O.Winter

9. Spieltag

5. Oktober 2012, 18:00 Uhr

Hertha BSC - TSV 1860 München 3:0
(32.547 Zuschauer)

1:0 Ramos (55.)
2:0 Ben-Hatira (57.)
3:0 Ben-Hatira (77.)





Die äußeren Umstände:
Der Herbst zeigte sich von seiner bekannten Seite. Den ganzen Tag regnete es schon und auch während des Spiels peitschte der Regen ins Olympiastadion. Somit war der Rasen ziemlich rutschig und schnell.

Die Gästekurve:
Ein ziemliches Trauerspiel was die rund 800 Löwenfans ablieferten. Kaum Support aus Ihren Reihen. Der bisher schwächste Gästeauftritt dieser Saison.

Die Ostkurve:
Endlich wurde auch nach dem Spiel mal etwas ausgelassener gefeiert. Zu Recht nach dem überzeugenden Sieg in diesem Spitzenspiel. Auch wurde ein mir unbekanntes Lied angestimmt und fortwährend gesungen. Den Text konnte man nur erahnen. Ansonsten war die Stimmung in der 2 Hälfte super, auf Grund der erzielten Tore auch kein Wunder. Zum Glück spielte die Hertha auch auf das Tor in der Ostkurve zu, so das alles sehr schön anzusehen war.

Zum Spiel:
Eigentlich hatte Hertha die Löwen immer gut im Griff. Aber man konnte schon sehen warum die Gäste bisher ungeschlagen waren. Die Gefährlichkeit Ihrer Konter war immer präsent. Glück für Kraft, als ein Schuss beim Stand von 0:0 gegen den Pfosten gelenkt wurde. Wenn die 60er erst mal führen, dann wäre es meiner Meinung schwer geworden. Aber zum Glück kam es ja anders. Die alte Dame kam frischer aus der Kabine und drängte auf die Führung. Dann der Doppelschlag innerhalb weniger Sekunden stand es 2:0. Das Spiel war gelaufen, Hertha dominierte die Partie und der gute Ben-Hatira konnte, mit einem Lupfer, den zu weit vor dem Tor stehenden Kiraly zum Endstand überwinden. Dieser Sieg gegen einen Mitkonkurrenten kann Goldwert sein.

Der Schiri:
Markus Schmidt, verteilte für mich zu viele gelbe Karten. Wenigstens gleichmäßig auf die beiden Teams verteilt. Ansonsten eine durchschnittliche Leistung des Referees.

Das war auch noch erwähnenswert:
Immer dies Freude über ein Tor gegen Union Berlin, einfach lächerlich das ganze. Zumal auch noch gegen St. Pauli. Da sollte der Herthafan doch lieber froh sein, wenn ein Spitzenteam Punkte liegen lässt.

Spieler des Spiels:
Änis Ben-Hatira, anfangs kam er nicht ins Spiel aber schlug eiskalt zu in Hälfte zwei.

Negatives:
Die frühen Anstoßzeiten an einem Werktag, vermiesen scheinbar einigen die Fahrt zu den Heimspielen.

Bilder des Spiels:


Fotos: O.Winter

7. Spieltag

26. September 2012, 18:30 Uhr

Hertha BSC - SG Dynamo Dresden 1:0
(45.747 Zuschauer)

1:0 Bregerie (ET) (5.)








Die äußeren Umstände:
Nach dem Herbstanfang mit kühlen Temperaturen, noch einmal ein sehr warmer Tag. Das Thermometer zeigte über 20 °C, ideales Fußballwetter. Ein zum Risikospiel angesagte Partie, mobilisierte auch die Fans in Grün, die zahlreich Ihre kuriose Fantrennung umsetzen wollten. Die Dresdner wurden von den Berliner getrennt, auch die Eingänge waren, nicht wie sonst, für alle gleich nutzbar.

Die Gästekurve:
Heimspielbild
Dresdenchoreo vor dem Spiel
Rund 10.000 Sachsen waren angereist, meist in Ihren Farben Gelb und Schwarz. Somit ein imposantes Bild, fast wie beim letzten Auftritt des deutschen Meisters in der Hauptstadt. Zu Beginn wurde eine riesige Kurvenfahne entrollt. Auch sonst lautstarker Support in der gesamten Anhängerschaft. Aber die Dynamos verhielten sich weitgehend friedlich, bis auf einen Knallkörper und ein kleines Bengalo nach dem Spiel war nichts negatives zu sehen. Nach dem Spiel einige Irritationen über die, wie schon oft praktizierte Polizeitechnik, mittels Polizeiautosperre eine Trennung der Fans zu versuchen. Da aber viele eine andere Richtung als den Bahnhof einschlagen wollten, kam natürlich Unmut auf.

Die Ostkurve:
Bis kurz vor Spielbeginn waren die Herthafans noch auf den Weg ins Stadion, die Kurve schon recht voll, aber der Rest füllte sich angesichts der frühen Anstoßzeit erst mit Spielbeginn. Einige verpassten sicher das frühe Führungstor. Lautstark wurde sich mit der Gästekurve duelliert. Sehr schön, nach Wiederanpfiff wurde ein Wechselgesang mit den Sachsen angestimmt „Scheiß DFB“, beide Fangruppen mussten sich ja in letzter Zeit mit Repressalien seitens der „Fußballmaffia DFB“ herum schlagen. Wirklich sehr imposant das ganze. Zusätzlich wurden auf beiden Seiten noch entsprechende Banner ausgerollt. Nach dem Spiel kommt noch keine Feierstimmung in der Kurve an, das war früher anders. Na vielleicht kommt das noch, ein UFFTA wäre doch mal wieder nett!Auch sind schon die Hälfte der Fans auf dem Heimweg, wenn die Mannschaft in die Kurve kommt.


Wechselgesang "Scheiß DFB" ab 0:20 min.

Zum Spiel:
Hertha begann wie die Feuerwehr, brachte den Gast ein ums andere mal in Schwierigkeiten. Dresden bekam keinen Fuß auf den Boden. Folgerichtig die Führung der Hausherren durch eine Eigentor nach einem Ronny Freistoß. Dann aber wurde das Spiel langsam gemacht und abgewartet. Unverständlich warum ein so schwacher Gegner nicht mal auseinander genommen wird, sicher wäre das auch mal ein Zeichen an die Konkurrenz. Aber in Halbzeit eins konnte Dynamo nicht einmal gefährlich vor dem Krafttor auftauchen. Bisher die schwächste Leistung einer Gastmannschaft. Nach dem Wechsel, die Dynamos jetzt etwas bemühter aber weiterhin nicht druckvoll. Einzig bei Standards Gefahr für Hertha. Die wenigen Kontergelegenheiten wurden von Hertha nicht konzentriert gespielt. Somit viel keine Vorentscheidung und man musste bis in 93. Minute um den Sieg zittern.

Der Schiri:
Perl, leitete die Partie sehr umsichtig. Meiner Meinung nach keine Fehlentscheidung während der 90 Minuten.

Das war auch noch erwähnenswert:
Im und rund ums Stadion gab es nur die Lightversion des Lieblingsgetränks eines Fußballfans.

Spieler des Spiels:
Peter Niemeyer, 2 mal musste er behandelt werden aber immer wieder schmiss er sich ins Getümmel. Am Ende zog der Kapitän noch ein Franztrikot über, um den wieder lange verletzten Kameraden aufzumuntern.

Negatives:
Fantrennung, sogar nach Spielende wurde ein Grafik eingeblendet die die Ausgänge vorschrieb. Somit musste man einen Umweg für den Heimweg in Kauf nehmen. Am Ende vermischt sich der Fanstrom ja trotzdem!

Bilder des Spiels:


Fotos: O.Winter

5. Spieltag

16. September 2012, 13:30 Uhr

Hertha BSC - VfR Aalen 2:0
(34.712 Zuschauer)

1:0 Ramos (60.)
2:0 Ronny (91.)






Die äußeren Umstände:
Sonnenschein und ca. 20 °C, Fußballer was willst Du mehr? Dazu noch ein herrlicher Rasen und ein gut gefülltes Olympiastadion.

Die Gästekurve:
Ein Bild wie an den anderen beiden Heimspielen. Knapp 500 Aalener unterstützten Ihr Team. Akustisch kam nicht viel auf der anderen Seite des Stadion an. Optisch war immer etwas los, meist wurden überwiegend Fahnen geschwenkt.

Die Ostkurve:
Nach dem Derbysieg gab es keine Aktionen die darauf hin deuteten! Auch wurden kaum Schmähgesänge gegen den Stadtrivalen angestimmt. Sonst ein normaler Auftritt der Kurve, die wieder einmal gut gefüllt war. Das feiern mit der Mannschaft viel dürftig aus. Ramos zierte sich noch etwas als er von seinen Mitspielern nach vorne geschubst wurde um sich von den Fans feiern zu lassen.

Zum Spiel:
Hertha begann sehr ballsicher und kontrollierte das Spiel ohne aber wirklich gefährlich zu werden. Der Gast hatte nicht die Absicht ein Tor zu erzielen. Erst gegen Ende der 1. Halbzeit wagten sie sich auch vor das Herthator. Meist aber nur bei Standardsituationen wurde der Ball in die Nähe, des wieder von Kraft gehüteten Tors, bugsiert. Hertha brauchte aber auch eine dieser Standardsituationen, eine Ecke, um in Führung zu gehen. Mustergültig stieg Ramos hoch und versenkte des Leder unhaltbar mit dem Kopf. Alle Mannschaftskameraden kamen zum Glückwunsch. Es zeigt sich das er noch sehr wichtig werden kann und Ihm scheinbar die Erfolgserlebnisse fehlten. Den kurz darauf tauschte er alleine vor dem Gästekeeper auf und der Lupfer landete am Innenpfosten, rollte aber wieder ins Feld. Somit wurde die Vorentscheidung vertagt. Aalen aber konnte nie wirklich gefährlich werden, eh dann in der Nachspielzeit, der 2. Treffer, nach einem groben Abwehrschnitzer, erzielt wurde.

Der Schiri:
Peter Sippel verwehrte 2 mal einen Elfmeterpfiff, dieser von den Fans wehement eingefordert. Meiner Meinung nach blieb aber die Pfeife zu recht stumm. Sonst keine nennenswerten Fehler des Schiedsrichtergespanns. Die obligatorische Mike Franz Gelbe Karte wurde vergeben.

Das war auch noch erwähnenswert:
Vor mir kontrollierten Ordner die Karte eines Fans, der diese nicht vorweisen konnte und „entfernt“ wurde!

Spieler des Spiels:
Adrian Ramos, traf endlich nach mehrmonatiger Ladehemmung.

Negatives:
Gegen defensive Teams kreiert Hertha zu wenig Torgefahr! In den Laufduellen waren die Aalener immer schneller.

Bilder des Spiels:


Fotos: O.Winter

3. Spieltag

24. August 2012, 18:00 Uhr

Hertha BSC - Jahn Regensburg 2:1
(29.886 Zuschauer)

1:0 Sami Allagui (41.)
2:0 Sandro Wagner (43.)
2:1 Francky Sembolo (57.)






Die äußeren Umstände:
Am Anfang der Woche, tropische Temperaturen aber am Spieltag waren es erträgliche 20°C, dafür aber sehr hohe Luftfeuchtigkeit.

Die Gästekurve:
Der Aufsteiger konnte noch ein paar mehr Fans als Paderborn aktivieren, aber es waren nur ca. 400 von Ihnen in die Hauptstadt mitgereist. Ständig Bewegung in Ihren Reihen und im unteren Bereich wurden meist große Schwenkfahnen eingesetzt. Aufgrund der Größe des Stadion kam aber kein Gesang bei der Ostkurve an.

Die Ostkurve:
Durchwachsen am Anfang, passte sie sich dem Spiel an. Erst die beiden Tore brachten Stimmung in die Kurve. Leider konnte nach dem Wechsel wieder einmal nicht die Stimmung auf die Mannschaft übertragen werden. Komisch ist wenn bei Aktionen der Hertha vor dem Tor, was ja nicht oft vor kam, kaum ein Raunen durch die Kurve geht, weil gerade wieder einmal ein Gesang vorbereitet wird. Das ist schon sehr gewöhnungsbedürftig und muss man auch den anderen Herthanern in den übrigen Blöcken anlasten, die wie immer sehr passiv das Geschehen verfolgten. Dem Publikum ist anzumerken wie enttäuscht sie von den vorherigen Auftritten des Teams sind, die Mannschaft muss die Fans wohl erst mal wieder zurück erobern. Schüchtern kamen sie auch nach Spielende zur Kurve. Ein Feiern des Sieges wurde nicht zugelassen.

Zum Spiel:
Unterirdische 1. Halbzeit! Hohe Fehlpassquote und Passungeneuigkeiten die immer wieder Zeit kosten und der Gegner kann sich in der Abwehr aufbauen. Besonders bei Ndjeng lief am Anfang alles schief, dieser konnte sich aber steigern! Dann, aus dem Nichts, die Führung, dank einer super Einzelleistung. Durch das schnelle 2:0 ging man mit einer beruhigenden Führung in die Pause. Der 2. Durchgang gehörte zu weiten Teilen den Gästen, Hertha verwaltete nur und musste nach dem Anschlusstreffer diesen Sieg über die Zeit zittern. Am Ende waren wohl die 3 Punkte das Beste an diesem Freitagabend.

Der Schiri:
Hans Osmers, kannte ich vorher noch nicht. Machte aber seine Sache gut und hat meiner Meinung nach noch nicht diese Starallüren der „besten deutschen“ Referees. Keine nennenswerter Schnitzer.

Das war auch noch erwähnenswert:
Adrian Ramos, allein gelassen trabte er über das Feld. Wurde bei seiner Einwechslung gnadenlos ausgepiffen

Heimspielbild
was ist nur mit Ihm los?

Spieler des Spiels:
Sandro Wagner, der sich immer wieder rein warf und einige Bälle sicherte. Leider aber auch mit ein paar unnötigen Ballverlusten.

Negatives:
Ramos und Ronny wirken wie Fremdkörper im Team, nach Ihrer Einwechslung.

Bilder des Spiels:


Fotos: O.Winter

1. Spieltag


3. August 2012, 20:30 Uhr

Hertha BSC - SC Paderborn 2:2
(23.404 Zuschauer)

0:1 Yilmaz (43.)
1:1 Ronny (64.)
1:2 Meha (86.)
2:2 Allagui (88.)





Die äußeren Umstände:
Nach der langen Sommerpause mit EM, startet die 2. Bundesliga 3 Wochen vor der 1. Schönes, leicht schwüles Sommerwetter lud zum Fußballspielen ein. Der Rasen glich, nach dem verregneten Juli einem Teppich. Was will man mehr?

Die Gästekurve:
Willkommen in der 2. Liga, nur ca. 200 Fans tummelten sich im Gästebereich. Vor dem Stadion war eine kleine Gruppe aufgefallen, verkleidet als Sträflinge zogen sie singend "Fußballfans sind keine Verbrecher" zum Stadion.

Die Ostkurve:
Vor dem Spiel wurde Patrik Ebert herzlich verabschiedet, der nach Spanien wechselt. Diesmal bestanden die Heimfans ja fast nur aus der Ostkurve. Wegen den Vorfällen in Düsseldorf durften nur 22.500 Karten an die Herthaner verkauft werden. Eine kleine Choreo zum Thema Fahne pur, war vorbereitet. Eine überdimensionale Herthafahne wurde über den Köpfen der Fans gezeigt! Die Stimmung war während des gesamten Spiels großartig. Der Hunger der Fans nach der "Alten Dame" war zu spüren.

Zum Spiel:
Heimspielbild
Die Saison 2012 beginnt
Die Mannschaft ja im Umbruch und mit einigen neuen Spielern auf dem Platz. Hertha begann forsch, aber selten mit Torgefahr. Große Teile der 1. Halbzeit war man überlegen. Mit dem ersten sehenswerten Angriff aber, gingen die Gäste in Führung. Erinnerungen an das letzte Jahr kamen auf. Geht das schon wieder los? Vom versprochenem Offensivfußball war eigentlich nichts zu sehen. Die 2. Hälfte mit einem ausgeglichenem Spiel, die Gäste schlossen Ihre Konter aber nicht konsequent ab und konnten damit auch keine Vorentscheidung herbei führen. Aus dem nichts dann der Ausgleich durch einen verdeckten Fernschuss von Ronny. Jetzt glaubte man an den Sieg, Hertha drückte. Dann wollte aber der schwache Schieri dem Spiel auch noch seinen Stempel aufdrücken und entschied zum Entsetzen aller in der 86. Minute auf Elfmeter.
Dieser wurde eiskalt verwandelt. Auftaktniederlage, oh nein, dachten viele, aber diesmal konnte Hertha wieder zurück schlagen. In einer turbulenten Schlussphase konnte Allagui einen Freistoßabpraller, zum umjubelten Ausgleich, verwerten.

Der Schiri:
Deniz Aytekin, eh nicht mein Liebling, lieferte eine schwache Leistung ab. Fällte in der Schlußphase viele kleine Fehlentscheidungen, die wiederum die Spieler und das Publikum aufbrachten und Hektik ins Spiel brachte. Der Elfer für die Gäste eine Fehlentscheidung, die sein Kumpel Stark wahrscheinlich auch so getroffen hätte!

Das war auch noch erwähnenswert:
Mein Nebenmann stellte Mitte der 1. Halbzeit fest: "Mann hat mir das gefehlt!"

Spieler des Spiels:
Marvin Knoll

Negatives:
mickriger Gästezuspruch, ist denn Berlin keine Reise mehr wert?

Bilder des Spiels:


Fotos: O.Winter

Zu den Heimberichten der letzten Saison