Hertha BSC Berlin

Saison 2013 / 2014

Spieltag: | 01 | 03 | 05 | 07 | 09 | 11 | 13 | 14 | 16 | 19 | 21 | 23 | 25 | 27 | 29 | 32 | 34 |

34. Spieltag

26.04.2014, 15:30 Uhr
Hertha BSC -Borussia Dortmund 0:4
(76.197 Zuschauer)

0:1 Robert Lewandowski (41.)
0:2 Milos Jojic (44.)
0:3 Robert Lewandowski (81.)
0:4 Henrikh Mkhitaryan (82.)





Die äußeren Umstände:

Der letzte Spieltag bescherte noch einmal bestes Fußballwetter. Das Stadion schon seit langem ausverkauft und dank der Zusatztribüne auch über 76.000 Zuschauer. Vor dem Spiel in und um das Stadion nur Menschen in Gelb, man hatte die Befürchtung über die Hälfte sind BVB Fans.

Die Gästekurve:

Letztlich waren es dann doch nur ungefähr 15.000 Gelbe, die eine kleine Choereo vorbereitet hatten. In einer Woche werden sie ja wieder in Berlin, zum Pokalfinale sein. Die Stimmung im Gästeblock war sehr gut und das Spiel hatte ja auch ein paar Jubler für sie bereit.

Die Ostkurve:

Auch die Ostkurve hatte eine über den Unterring und Oberring gehende Choreo vorbereitet, das sah schon super aus. Berlin und Herthafahne, zusammen dazu der Spruch

„Eine Stadt Ein Verein“.

Die Stimmung auch am Anfang hervorragend, man wollte sich nicht von den Dortmundern klein kriegen lassen. Gänsehaut dann bei Kobis Abschied, sein letzter Auftritt in der Bundesliga. Gleichzeitig kam Ramos, der auch sehr wohlwollend begrüßt wurde.
Außderm wurde wieder eine Becheraktion durchgeführt, Spende Becher-Rette Leben!

Zum Spiel:

So spielt eine abgeklärte Mannschaft. Ohne sich große Torgelegenheiten zu erspielen, bestimmte der BVB die Partie, obwohl mir Hertha sehr gut gefiel, aber zu wenig Torgefahr herauf beschwörte. Dann reichte ein Doppelschlag vor der Pause um die Partie zu entscheiden.
Im zweiten Durchgang kontrollierte der Gast die Partie und machte wiederum mit 2 Toren hintereinander alles klar. Lewandowski sicherte sich zudem mit seinen Toren die Torjägerkanone dieser Saison.

Der Schiri:

Tobias Stieler, konnte eine faire Partie einfach über die Bühne bringen.

Das war auch noch erwähnenswert:

Leider kein versöhnlicher Abschluss dieser Saison für die Hertha.

Spieler des Spiels:

Levan Kobiashvili, sein letztes Bundesligaspiel und er durfte von Beginn ran.

Bilder des Spiels:

Fotos: O.Winter

32. Spieltag

26.04.2014, 15:30 Uhr
Hertha BSC - Eintracht Braunschweig 2:0
(51.953 Zuschauer)

1:0 Brooks (61.)
2:0 Allagui (77.)







Die äußeren Umstände:

Trotz angekündigter Gewitterschauer, blieb es trocken und die äußeren Umstände passten hervorragend. Braunschweig kam als Tabellenletzter und musste eigentlich unbedingt punkten. Aber die anderen Teams im Tabellenkeller stagnieren auch schon seit Wochen.

Heimspielbild
DIe Gästekurve
Die Gästekurve:


Sehr gut gefüllt, über 8.000 waren mit angereist. Die Braunschweiger genießen ja sowieso diese Saison in der 1. Bundesliga und feuerten ihr Team auch super an. Aufgrund des Spielstandes wurde es dann aber, gegen Ende des Spiels, etwas ruhiger.

Die Ostkurve:

Diesmal waren sogar 2 Choreos vorbereitet, ausführliche Anleitungen lagen auch aus. Zu Beginn die gesamte Ostkurve Blau-Weiß gestreift, dargestellt durch Fahnen die an jedem Sitz steckten. Danach mussten einige dann Papier hochhalten und andere weiter wedeln, so das die Kurve 1892 darstellte und ein altes Herthalogo in der Mitte. Das Spruchband

„BERLINER SORGENKIND – GEBOREN AM 25. JULI“

zwischen Unter- und Oberrang. Da haben sie sich mal was schickes einfallen lassen.
Die Stimmung war auch hervorragend, der erste Heimsieg der Rückrunde konnte bejubelt werden. Etwas zaghaft dann die abschließende Jubelfeier mit der Mannschaft, ausbaufähig.

Zum Spiel:

Für eine Mannschaft die im Tabellenkeller jeden Punkt braucht, machte mir der Gast zu wenig. Die gesamte erste Halbzeit waren kaum brauchbare Offensivbemühungen zu verzeichnen. So tat sich Hertha schwer, gegen defensiv stehende Gäste. Zu Beginn der 2. Hälfte dann für Minuten beide wie ausgewechselt, das Visier war offen. Jeder wollte in Führung gehen, so schien es mir. Gelungen ist das dann aber Hertha, dafür sollte dann aber ein Standardsituation her halten. Aus dem Getümmel lupfte Brooks den Ball ins Tor. Weitere gute Gelegenheiten gab es jetzt auf beiden Seiten, Kraft riskierte Kopf und Kragen gegen dem anstürmenden Kumbela, dann die Erlösung als Allagui eine Abpraller ins Tor schieben konnte.
Die Gäste waren kaum noch zwingend vor dem Herthator aber vergaben noch eine riesige Chance kurz vor Ende.

Der Schiri:

Thorsten Kinhöfer leitete diese faire Partie ohne Verwarnungen

Das war auch noch erwähnenswert:

Man hat hier wohl einen Absteiger gesehen.

Spieler des Spiels:

Alexander Baumjohann, spielte nach seiner langen Verletzung das erste mal von Beginn an und hatte einige gute Aktionen

Bilder des Spiels:

Fotos: O.Winter

29. Spieltag

6. April 17:30 Uhr
Hertha BSC -TSG 1899 Hoffenheim 1:1
(43.874 Zuschauer)

1:0 Allagui (11.)
1:1 Polanski (30.)







Die äußeren Umstände:

Fast schon warmes Sommerwetter, Anfang April...was will man mehr. Die Sonne schien in die Ostkurve an diesem Sonntag Abend Termin. Wieder einmal hatte Hertha in der Rückrunde einen anderen Termin als den Sonnabendstandartfünfzehnuhrdreißigtermin! So richtig ausgewogen ist der Terminplan der DFL nicht.

Die Gästekurve:

Der mickrigste Besuch eines Bundesligisten. Höchsten 500 Fans waren in die Hauptstadt gekommen um ihr Team anzufeuern, bemerkbar konnten sie sich nicht machen, der harte Kern war im unteren Bereich und versuchte Stimmung zu machen, der Rest verteilte sich im Block.

Die Ostkurve:

Ein normaler Auftritt der Kurve, nichts besonderes zu vermelden.

Zum Spiel:

Erwartet wurde ein torreiches Spiel, da Hoffenheim bisher über 60 Tore geschossen aber auch kassiert hatte. Das blieb aber aus, da beide Teams sehr fehlerbehaftet spielten. Ungenauigkeiten im Passspiel und planloses Ball nach vorne schlagen waren an der Tagesordnung. Die Führung durch Allagui eher aus dem Nichts, aber nach einer kleinen Druckphase der Gäste postwendend der Ausgleich. Dabei blieb es dann auch, obwohl Hertha in der zweiten Halbzeit besser spielte. Hoffenheim versuchte nicht mehr so oft vors Herthator zu kommen. Die wenigen Torgelegenheiten wurden aber zu leicht vergeben.

Der Schiri:

Dr. Felix Brych, das WM Trio aus Deutschland leitete diese Partie. Sie mussten keine schwerwiegenden Entscheidungen treffen und leisteten sich nur kleinere Fehlentscheidungen.

Das war auch noch erwähnenswert:

Der Gästetorwart verletzte sich schwer bei einer Rettungsaktion. Komischerweise wurde „sein sich ins Getümmel werfen“ noch als Foul für ihn gewertet. Gute Besserung.

Spieler des Spiels:

Der Torschütze Allagui, schloss sogar einige Lücken bei Kontern der Gäste.

Bilder des Spiels:

Fotos: O.Winter

27. Spieltag

25. März 20:00 Uhr
Hertha BSC - Bayern München 1:3
(76.197 Zuschauer)

0:1 Toni Kroos (6.)
0:2 Mario Götze (14.)
1:2 Adrian Ramos (66.)
1:3 Franck Ribery (79.)





Die äußeren Umstände:

Das zu erwartende Verkehrschaos, vor diesem ausverkauften Spiel, trat ein. Schon die Parkplatzsuche war schwierig. Ein Novum in der Bundesligageschichte, an diesem 27. Spieltag konnte Bayern schon frühzeitig Meister werden. In und ums Stadion schienen nur Fans des Rekordmeisters vorhanden zu sein, alles war in Rot getaucht.
Zudem wurde noch eine Zusatztribüne am Marathontor aufgebaut, die den höchsten Zuschauerzuspruch, in dieser Saison, bescherte.

Die Gästekurve:

Trotz der übergroßen Anzahl an Gästefans, schätzungsweise 30.000 waren im Olympiastadion, war die Stimmung eher bescheiden. Ein kurzer Jubel bei den Toren, das waren die Highlights. Aus dem harten Kern der Kurve, wurde natürlich supportet, da aber die Ostkurve auch komplett durch machte, war davon nicht viel zu hören.

Die Ostkurve:

Wollte wahrscheinlich zeigen, wer Herr im Haus ist und legte einen super Abend hin. Trotz des eher mäßigen Spiels der Heimelf, wurde die Mannschaft, oder der Verein Hertha BSC durchweg gefeiert. Auch nach dem Schlusspfiff, als auf der anderen Seite die Meisterschaft gefeiert wurde, konnten sich die Hertha Spieler sogar noch Applaus abholen.

Zum Spiel:

Bayern hatte ja in dieser Saison noch kein Spiel verloren, auch an diesem Tag hatte man nie das Gefühl das sich das hier ändern könnte. Ständiger Ballbesitz und perfektes Kurzpassspiel ermüdeten schnell die Hertha Verteidiger und die ersten beiden Tore vielen dann auch schnell. Bayern diktierte das Tempo nach Belieben. Als in der 2. Halbzeit kurz etwas Hoffnung aufkam, als Ramos dem Anschlusstreffer per Elfmeter erzielte, stellten die Gästen schnell wieder einen 2 Tore Vorsprung her.

Der Schiri:

Marco Fritz, brauchte kaum in dieses Spiel eingreifen, weil die Hertha Spieler ehrfurchtsvoll dem Gästespiel zu sahen und körperlos spielten.

Das war auch noch erwähnenswert:

Ramos verwandelte arrogant, in Bayernmanier, den Elfmeter per Lupfer in die Mitte.

Spieler des Spiels:

Heute konnte sich keiner hervor heben, da wir ja auch fast nie den Ball hatten.

Bilder des Spiels:

Fotos: O.Winter

25. Spieltag

15. März 15:30 Uhr
Hertha BSC - Hannover 96 0:3
(37.920 Zuschauer)

0:1 Lars Stindl (49.)
0:2 Jan Schlaudraff (57.)
0:3 Szabolcs Huszti (90.)






Die äußeren Umstände:

Nach den vielen Sonntags und Freitagsspielen mal wieder ein Termin zur üblichen 15:30 Anstoßzeit. Dass Wetter war für die Jahreszeit auch in Ordnung.

Die Gästekurve:

Die Gäste hatten einen zahlenmäßig großen Anhang mitgebracht, ca. 4.000 Hannoveraner konnten diesen Auswärtserfolg ihres Teams feiern. Im unteren Bereich war nur ein paar kleine Fahnen zu sehen, ansonsten kam erst gegen Ende des Spiels die Stimmung im weiten Rund an. Mit Dauergesängen wurde dieser überraschende Sieg gefeiert.

Die Ostkurve:

Brach 15 Minuten vor Ende des Spiels den Support ab, komisch, da ja sonst noch die üblichen Hertha Treuegesänge zelebriert werden. Sonst, wie auch die Spiele zuvor, nicht die große Stimmung, wie soll es auch hoch her gehen, wenn das letzte Heimtor schon so lange zurück liegt. Irgendwann will der Fan auch mal jubeln.

Zum Spiel:

Hannover fand in den ersten 45 Minuten nicht statt, keine ernsthaften Bemühungen das Herthator zu attackieren. Hertha mit 2-3 guten Gelegenheiten, die aber verstolpert (Ramos) oder vergeben wurden (Skjelbred).
Nach der Pause ging der Plan der Gäste auf, mit Nadelstichen zum Erfolg zu kommen, scheinbar jeder Schuss auf den Kasten war drin, begleitet von haarsträubenden Abwehrfehlern, (Holland Kobi) war es ein leichtes diesen Sieg zu sichern. In der Nachspielzeit dann noch die Krönung mit dem 0:3. Was Hertha in Halbzeit zwei aufs Tor brachte, entschärfte der gute Gästekeeper. Die Rückrunde läuft doch recht mäßig für die Hertha und zum Glück hat man schon genug Punkte gesammelt.

Der Schiri:

Guido Winkelmann, hatte laut einem User im Herthaforum Schuld an der Niederlage, wow...was hat er denn für ein Spiel gesehen. Meiner Meinung nach hatte er mit dieser Partie keine Schwierigkeiten und auch keine schweren Fehlentscheidungen getroffen.

Das war auch noch erwähnenswert:

Ja, JUSTPAY das revolutionäre Bezahlsystem, das ja angeblich das Kassieren schneller macht, war das Ärgernis des Tages. Das Abgeben von leeren Bechern geriet zur Geduldsprobe, ständig brach die Verbindung ab. Bitte Nachbessern! Irgendwie nervt das nur mit dieser blöden plastikkarte, man weiß nie vorher wie viel Geld noch drauf ist und hofft das nicht ein Euro fehlt.

Spieler des Spiels:

Nico Schulz, einer der wenigen die mal was verrücktes versuchten oder per Dribbling Überzahl herzustellen.

Bilder des Spiels:

Fotos: O.Winter

23. Spieltag

28. Februar 20:30 Uhr
Hertha BSC - SC Freiburg 0:0
(37.920 Zuschauer)










Die äußeren Umstände:

Das erste Spiel des Spieltags, fand am Freitag Abend statt. Der Winter hat sich ja scheinbar verabschiedet, so das die Temperaturen erträglich waren.

Die Gästekurve:

Knapp 2.000 Fans aus dem Breisgau hatten die lange Fahrt nach Berlin auf sich genommen, sicher sind auch einige Wahlberliner darunter. Die Kurve hatte eine Choreo vorbereitet die zu Spielbeginn gezeigt wurde. Unten das Banner mit SC Freiburg und die Vereinsfarben in der Kurve. Währen des Spiel war nur im unteren Bereich Bewegung zu erkennen und die Hauptstimmung kam auch von dort.

Die Ostkurve:

Mäßig wie das Spiel, nach der Pause wurden Spruchbänder gezeigt.

Zum Spiel:

Vom Tabellenvorletzten hätte man mehr erwartet, aber das Spiel war dann doch ein Langweiler, weil die einen nicht konnten und die anderen nicht wollten, wie mir schien. So war außer der guten Chance von Allagui nach 20 Sekunden und 2 Ramos Fernschüssen gegen Ende kaum was zu sehen von den Hausherren. Erschreckende Fehlpässe, des Gastes die den Mitspieler nicht über 5m erreichten, oder unbedrängt ins Aus gespielt wurden. Minutenlange Ballpassagen in der Abwehr, der Torwart mit den meisten Ballkontakten usw. einfach ein grausames Spiel. Ein 0:0 der übleren Art.

Der Schiri:

Peter Sippel hatte mit dieser fairen und Kampfarmen Partie keine Probleme. Nicht eine gelbe Karte musste er verteilen.

Das war auch noch erwähnenswert:

Falls jemand an diesem Tag zum ersten mal ins Stadion gegangen ist, wird er nicht mehr wieder kommen!

Spieler des Spiels:

keiner

Bilder des Spiels:

Fotos: O.Winter

21. Spieltag

16. Februar 17:30 Uhr
Hertha BSC - VfL Wolfsburg 1:2
(40.648 Zuschauer)

1:0 Skjelbred (21.)
1:1 Knoche (58.)
1:2 Caliguri (78.)






Die äußeren Umstände:

Das letzte Spiel des 21. Spieltags fand am Sonntag Abend statt. Sehr mildes Winterwetter und ein gut zu bespielender Rasen bereiteten die äußeren Umstände für dieses Fußballspiel. Hertha wäre mit einem Sieg an den Wölfen vorbei gezogen.

Die Gästekurve:

Insgesamt doch ca. 3.000 Gästefans, für Wolfsburg doch eine beachtliche Zahl. Die Anfahrt ist ja doch nicht so weit und Berlin eine Reise wert. Auch hatten die letzten Spiele in Berlin oft zählbares eingebracht. Ein paar mal konnten sie sich auch Gehör verschaffen, als der Spielstand die Stimmung bei den Hausherren sinken ließ.

Die Ostkurve:

Was soll man sagen, wieder kein Heimerfolg trotz Führung. Das drückte natürlich auch die Stimmung in der Kurve, je länger die Partie dauerte. Die Anfeuerungsrufe mündeten nicht in einen späten Erfolg, auch der Einsatz des Puplikumlieblings Ronny brachte kurzzeitig etwas Leben in die Kurve.

Zum Spiel:

Man merkte den Gästen die größere Ballsicherheit an, hoher Ballbesitz aber kaum zwingende Torchancen. Hertha versuchte durch Kontern zum Erfolg zu kommen. Das gelang auch und mehrere weitere gute Gelegenheiten wurden leider teils kläglich (Allagui) oder überhastet (Ramos) vergeben. So leider nur die knappste aller Führungen zur Pause. Dann das übliche, aus dem Spiel geht nichts für den Gegner, dann eben eine Standardsituation, bei denen Hertha immer anfällig ist.
Dann noch ein Sonntagsschuss zur Führung, das wars. Manchmal beschleicht sich das Gefühl, das der ein oder andere Schuss doch haltbar ist. Besonders aus der Ferne wird Kraft zu oft überwunden. Leider in den Schlusssekunden nur noch ein Lattentreffer der Hertha. Ein Unentschieden wäre wohl der gerechtere Ausgang des Spiels gewesen, aber das zählt ja bekanntlich nicht.

Der Schiri:

Marco Fritz, eine überzeugende und unaufgeregte Leistung. Er ließ das Spiel so oft laufen wie möglich. So sollte das sein.

Das war auch noch erwähnenswert:

Unter der Woche ein kleiner Wutanfall des Trainers, der sich über mangelnden Trainingseinsatz einiger Ersatzspieler beschwerte und als Konsequenz Nico Schulz aus dem Team nahm.

Spieler des Spiels:

Bei Hertha gefiel mir Hosogai am besten, Unermüdlich sein Einsatz und Laufbereitschaft.

Bilder des Spiels:

Fotos: O.Winter

19. Spieltag

2. Februar 15:30 Uhr
Hertha BSC - 1. FC NÜrnberg 1:3
(43.438 Zuschauer)

1:0 Ramos (4.)
1:1 Feulner (20.)
1:2 Drmic (68.)
1:3 Drmic (94.)





Die äußeren Umstände:

Der in der Woche gefallene Schnee war zu gut wie weggetaut. Trotzdem noch Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und leichter Regen. Der Rasen sah aber gut bespielbar aus. Der Rückrundenauftakt der Hertha in Frankfurt wurde ja leider verpatzt, Wiedergutmachung war angesagt und gegen Nürnberg hat man ja eh einige Rechnungen offen.

Die Gästekurve:

Heimspielbild
Choreo der Clubfans
Sehr guter Besuch aus Franken, 3.500 Gästefans waren mit dabei. Sie hatten zudem noch eine Choreo vorbereitet, Thema war die Meisterschaft der Nürnberger von 1924 und die damalige Mannschaft. Im Unterring waren die Konterfeis der Meistermannschaft auf großen Doppelhaltern zu sehen. Diese wurden fast die gesamte erste Halbzeit geschwenkt als sie zu Schwenkfahenen umfunktioniert wurden. Dazu dann noch kleinere Rot-Schwarze Fahnen, die Clubfarben.

Die Ostkurve:

Spruchbänder zu Beginn jeder Halbzeit und eine Ansprache des Capos vor Spielbeginn, die ich leider nicht verstehen konnte, aber es ging wohl um den Geldsegen für Hertha, eines Finanzinvestors, ein paar Tage zuvor. Ansonsten plätscherte die Stimmung so dahin, bis zur Spielentscheidenden Szene kurz vor Schluss, als dann die Wut aufs Spielfeld schwappte und zahlreiche Gegenstände auf die Laufbahn flogen. Schnell war der Schuldige an dieser Niederlage ausgemacht, der Schiedsrichter.

Zum Spiel:

Ein flotter Beginn beider Mannschaften, aber schnell das 1:0 für Hertha durch Ramos, nach einer schönen Ecke köpfte er ein, da kein Spieler am Pfosten stand schlug der Ball im kurzen Ecke ein. Unverständlicher Weise gab danach Hertha das Spiel aus der Hand und der Club nistete sich in der Herthahälfte ein. Als van den Berg den Ball zu kurz und direkt zu einem Nürnberger abwehrte, ließ dieser sich nicht lange bitten und knallte das Leder ins Eck. Höchststrafe danach für den schuldigen Herthaner, er wurde ausgewechselt.
Eine vergebene Großchance von Ramos bleibt noch zu erwähnen, kläglich verzog er frei vor dem Tor!

In der 2. Hälfte Hertha spielbestimmend, aber nie wirklich torgefährlich. Zu umständlich vor dem Tor, als lieber quer gespielt wurde als abzuschließen. Auch wurde nicht versucht, den nassen Rasen auszunutzen um mit Fernschüssen den Keeper zu prüfen. Der erste Ausflug der Gäste vors Herthator war dann aber kreuzgefährlich, zuerst rettete der Pfosten aber der Nachschuss schlug ein. Dann die Szene der Partie, Schäfer aus dem Tor und zu kurz abgewehrt, Ronny mit einer Bogenlampe aufs Tor, abgewehrt mit der Hand, Nachschuss von Ramos drin! Jubel überall, aber April-April, Rote Karte für den Nürnberger und Elfmeter für Hertha, na egal geht ja auch noch, der Ball liegt auf dem Punkt. Dann wollte der Linienrichter auch noch was dazu sagen, Minutenlange Gespräche…der Wahnsinn, alles zurück auf Null und Freistoß für den Club. Angeblich wohl Abseits von Ramos der aber gefühlte 20 Meter weg war, im Nachgang sprach sogar der DFB von einer Fehlentscheidung. Dann nur 4 Minuten Nachspielzeit, trotz mehrere Unterbrechungen wegen Verletzungen und der minutenlangen Pause wegen der Rücknahme der Roten Karte. In Dortmund erinnerte ich mich an 7 Minuten ohne Grund! In der 94. Minute dann noch das 1:3 durch Elfmeter.

Der Schiri:

Michael Weiner fällte die spielentscheidende Fehlentscheidung, warum meinen die Pfeifenköpfe an der Linie immer so etwas besser zu sehen, aber wenn einen Meter vor ihnen dem Spieler fast das Bein gebrochen wird, bleibt das Winkelement unten!

Das war auch noch erwähnenswert:

Die neue Bargeldlose Bezahlmethode scheint bei einigen nicht auf Gegenliebe zu stoßen, das beobachtete ich bei einem Bezahlvorgang. Das das Ding alles schneller macht ist doch ein Witz. Dazu kommt noch die Nicht-Information des Personals an den Ständen.

Spieler des Spiels:

Ramos mit seinem 12. Treffer, wird für Hertha wird immer wertvoller.

Bilder des Spiels:

Fotos: O.Winter

16. Spieltag

13. Dezember, 20:30 Uhr
Hertha BSC - Werder Bremen 3:2
(48.721 Zuschauer)

0:1 Nils Petersen (15. )
1:1 Adrian Ramos (17.)
2:1 Adrian Ramos (26.)
2:2 Aaron Hunt (32.)
3:2 Ronny (48.)




Die äußeren Umstände:

Diesmal ein Flutlichtspiel am Freitag Abend. Die Tage vorher waren geprägt von Nebel. Das war am Spieltag genau so, die Nebelschwaden zogen ins Stadion. Aber es waren trotzdem sehr gute Bedingungen.

Die Gästekurve:

Bremen scheint im Umland immer noch eine große Anhängerschar zu haben. Rund 7.000 Gästefans waren vor Ort. Aber wie man am Dialekt hören konnte kamen viele eher aus dem Berliner Raum. Somit dann auch kein zusammenhängender Support. Der harte Kern war im unteren Bereich, aber auch im Oberrang hatte sich eine Gruppierung gebildet die unabhängig von den anderen anfeuerten.

Ein paarmal kam die Stimmung aus der Gästekurve auch in der Ostkurve an.

Die Ostkurve:

Heimspielbild
Nebel im Olympiastadion
Einige Lücken waren im Randbereich der Kurve zu sehen. Auf Grund des rassigen Spiels und der vielen Tore eine überdurchschnittliche Leistung der Kurve, während der Partie wurden ein paar Spruchbänder gezeigt und am Ende wurde gezittert und anschließend der Sieg mit der Mannschaft gefeiert.






Zum Spiel:

Ronny als Spielmacher diesmal die vollen 90 Minuten auf dem Feld. Die Bremer begannen wider Erwarten sehr offensiv und stellten die Hertha Abwehr vor einige Probleme. Folgerichtig auch die Führung der Gäste, die aber postwendend egalisiert wurde. Ramos verwandelte einen Elfer sicher. Der gleiche Mann schoss aus spitzem Winkel die Führung. Das sollte doch Sicherheit geben, aber immer wieder kombinierten sich Hunt und Petersen durch die Abwehrreihen. Nach dem Ausgleich reagierte Luhukay und nahm den schwachen Brooks früh vom Feld. Lusti glänzte durch einige Tacklings, die er in höchster Not auf sich nehmen musste, aber die meisten fair und erfolgreich durchführte. Die Umstellung in der Abwehr führte zu mehr Sicherheit. Dann nach dem Wechsel die erneute Führung, als der Gästekeeper, der insgesamt sehr unsicher agierte, den Ball ein paar Meter vor dem Tor Ronny vor die Füße abklatschte und dieser einschieben konnte. Das war dann auch der Endstand, der bis in die 95. Minute auf wackligen Füßen stand, da Hertha es nicht gelang einen der vielen Konter erfolgreich abzuschließen. Am Ende konnte endlich mal wieder ein Heimsieg verbucht werden und gleichzeitig wurde ein rassiges Kampfspiel geboten.

Der Schiri:

Christian Dingert , fuhr eine konsequente Linie und ließ die Partie in einigen harten Situationen laufen, die einige seiner Kollegen sicher abgepfiffen hätte. Mir aber gefällt das eher, als einen kleinliche Leitung der Partie. Übersah aber ein klares Foul an Ramos, der danach sogar ausgewechselt werden musste.

Das war auch noch erwähnenswert:

Der Trainer reagiert ohne Rücksicht auf Verluste, wenn ein Spieler einen schwarzen Tag erwischt um schlimmeres zu verhindern.

Spieler des Spiels:

Ramos, mit seinen beiden Treffern entscheidend beteiligt am Sieg. Am Ende verletzt ausgewechselt, nach mehreren Fouls an Ihm.

Bilder des Spiels:

Fotos: O.Winter

14. Spieltag

23. November, 15:30 Uhr
Hertha BSC - FC Augsburg 0:0
(38.667 Zuschauer)









Die äußeren Umstände:

Nieselregen begleitete dieses zweite Heimspiel innerhalb einer Woche. Augsburg fast schon Tabellennachbar der Hertha. Diesmal Minuskulisse im Berliner Olympiastadion. Einige bleiben lieber zu Hause im Warmen als sich dieses trostlose Spiel anzusehen.

Die Gästekurve:

Kein Vergleich zum letzten Auftreten der Augsburger Puppenkiste. Damals wurde ja der gemeinsame Aufstieg gefeiert, heute nahmen nur gut 1.000 Fans die Fahrt nach Berlin in Angriff. Eine Duftnote konnten sie aber nicht hinterlassen, kaum Gelegenheit zur Euphorie, da ihre Mannschaft nicht den Anschein machte, gewinnen zu wollen.

Die Ostkurve:

Wieder ein insgesamt ruhiger Auftritt der Ostkurve, schwierig wenn der Funke nicht vom Platz in die Kurve überspringt. Den Ultragedanken, die Mannschaft bedingungslos und 90 Minuten zu Supporten, wiederstrebt den meisten Fußballfans. Sie brauchen doch auch mal gute Ansätze ihrer Mannschaft um das Ha Ho He durchs Stadion schallen zu lassen.

Zum Spiel:

Die Gäste nahmen eine Anleihe des Auftretens der letzten beiden Teams in Berlin. Stellten sich erst mal hinten rein und vertrauten darauf, das Hertha solche einen Abwehrriegel nicht knacken wird. Das ging ja letztendlich auch auf. Eine gelungene Aktion, über die etwas stärkere linke Seite der Heimelf, setzte Ben-Hatira knapp neben das Tor. Solch eine Aktion muss dann auch mal drin sein. Je länger das Spiel dauerte umso sicherer wurde der Gast und einfallsloser agierte Hertha. Ramos war in der Spitze auf verlorenem Posten und wieder kam die erste Einwechslung von Muhktar, der aber farblos blieb. Ab der 70. Minute traute sich dann auch Augsburg in die Herthahälfte, setzte aber keinen gefährlichen Torschuss innerhalb von den 90 Minuten ab. Ein langweiliges Spiel mit wenigen guten Szenen ging damit torlos zu Ende. Jetzt schon das dritte Heimspiel ohne Heimtor!

Der Schiri:

Tonias Welz, einige seiner Entscheidungen wurde wie immer lautstark angezweifelt aber er hat wohl die meisten richtig entschieden.

Das war auch noch erwähnenswert:

Jetzt ist wohl das bezahlen mit Bargeld endgültig Geschichte, selbst am Brezelstand heißt es jetzt JUSTPAY!

Spieler des Spiels:

Hosogai musste, nach der Verletzung des Innenverteidigers, dort aushelfen und machte seine Sache sehr gut.

Bilder des Spiels:

Fotos: O.Winter

13. Spieltag

23. November, 15:30 Uhr
Hertha BSC - Bayer 04 Leverkusen 0:1
(47.419 Zuschauer)

0:1 Kießling (28.)







Die äußeren Umstände:

Wieder ein Gegner aus dem oberen Tabellenregionen zu Gast im Olympiastadion. Ein normaler Zuschauerzuspruch für dieses Heimspiel an einen kühlen Herbstnachmittag.

Die Gästekurve:

Ein eher kleiner Gästeanhang kam mit nach Berlin, knapp 1.500 Fans waren mit dabei. Bewegung und Anfeuerung nur im unteren Bereich der Kurve und eine einzige große Fahne, gegen Stadionverbote, war zu sehen. Ein mäßiger Auftritt des Champions League Teilnehmers.

Die Ostkurve:

Auch keine Besonderheiten in der Ostkurve, es kam kaum großartige Stimmung auf.

Zum Spiel:

Komisch, die in der Tabelle besser postierte Mannschaft, die Werkself, stellt sich hinten rein und wartet auf Konter. Wieder einmal zeigt sich, das Hertha sich gegen solche Gegner sehr schwer tut. Die Stärke bei Standards ist auch nicht mehr vorhanden, auch weil Ronny nur noch sporadisch zum Einsatz kommt oder spät eingewechselt wird. Das Tor des Tages geht meiner Meinung nach auf das Konto von Luhukay, der aufgeregt die Mannschaft zum Aufrücken aufforderte, um den Gegner zu attackieren, der den Ball Minutenlang nur hinten rum spielt. Dadurch entstand die Lücke, die Leverkusen zum Kontertor nutzte. Im weiteren Spielverlauf konnte Hertha keine große Gelegenheit mehr heraus arbeiten und Leverkusen versagte teilweise kläglich, bei Kontern am Ende des Spiels.
Auch die Einwechslungen bringen kaum eine Verstärkung.

Der Schiri:

Guido Winkmann, übersah eine Abseitsstellung beim Tor des Tages.

Das war auch noch erwähnenswert:

Das zweite Heimspiel ohne eigenes Tor. Irgendwie scheint sich ein Heimkomplex heraus zu arbeiten.

Spieler des Spiels:

Irgendwie stand ja die Abwehr ganz gut, ließ fast nichts zu. Deshalb sind es die beiden Innenverteidiger Lustenberger und Langkamp.

Bilder des Spiels:

Fotos: O.Winter

11. Spieltag

2. November, 15:30 Uhr
Hertha BSC - FC Schalke 04 0:2
(69.277 Zuschauer)

0:1 Szalai (26.)
0:2 Draxler (94.)






Die äußeren Umstände:

Kühles Herbstwetter, erwartete die Gäste aus Gelsenkirchen. Dazu ein fast gefülltes Stadion zu diesem Aufeinandertreffen der besten Mannschaften nach den „großen Dreien“ in der Tabelle.

Die Gästekurve:

Es waren wohl insgesamt knapp 10.000 Schalke Fans die zu diesem Aufeinandertreffen ins Olympiastadion kamen. Viele sicher auch aus der Region. Akustisch wurde ihr Auftritt immer wieder lautstark in Szene gesetzt. Gegen Ende wurde natürlich auch der Auswärtssieg gefeiert.

Die Ostkurve:

Konnte an diesem Tag ja keinen Treffer bejubeln, versuchte aber während der gesamten Partie alles um das zu ändern und feuerte die Mannschaft an. Leider musste sie die 2. Heimniederlage hinnehmen und bot insgesamt keinen großen Anlass zu Euphorie.

Zum Spiel:

Die Hausherren waren zu Beginn das bessere Team ohne aber große Torgefahr zu erzeugen. Dann wurde der Gast aus Gelsenkirchen besser und hatte eine Druckphase die dann auch in der Führung mündete. Begünstigt durch eine wiederholtes, aus dem Tor laufen von Kraft, trudelte der Kopfball ins Tor.
Nach dem Wechsel spielte Hertha auf die Kurve und versuchte alles um den Rückstand auszugleichen. Aber alle Gelegenheiten wurden vom Gästetorwart entschärft oder vergeben. Am Ende das 0:2, nach einem Konter in der Nachspielzeit, das den glücklichen Sieg der Gäste besiegelte.

Der Schiri:

Günther Perl, seine Leistung war umstritten. Gab wohl 2 Elfmeter auf beiden Seiten nicht und fällte einige fragwürdige Entscheidungen.

Das war auch noch erwähnenswert:

Wieder ein Risikospiel mit Bier zur halben Freude. Immer noch kann mit Bargeld oder mit Karte bezahlt werden, komisches System. Es hieß doch, nach 3 Heimspielen wird nur noch die Karte akzeptiert. Es zeigt sich wieder einmal, das das Catering irgendwie planlos ist.

Spieler des Spiels:

Wen soll man da nennen? Eine insgesamt farblose Leistung der gesamten Mannschaft.

Bilder des Spiels:

Fotos: O.Winter

9. Spieltag

19. Oktober, 18:30 Uhr
Hertha BSC - Borussia Mönchengladbach 1:0
(61.539 Zuschauer)

1:0 Adrian Ramos (37.)








An diesem Spieltag war ich nicht im Stadion.

Bilder des Spiels:

Fotos: O.Winter

7. Spieltag

28. September, 15:30 Uhr
Hertha BSC - FSV Mainz 05 3:1
(40.969 Zuschauer)

0:1 Nicolai Müller (7.)
1:1 Sami Allagui (48.)
2:1 Sami Allagui (73.)
3:1 Änis Ben-Hatira (74.)




Die äußeren Umstände

Die Alte Dame war etwas unter Druck, da die letzten Spiele nicht erfolgreich waren und zudem das Pokalspiel in Kaiserslautern zu einfach verloren ging. Das Wetter war super, ein sonniger Sonnabend lockte aber nur wenig Zuschauer an. Saisonminusrekord, nur knapp etwas über 40.000 Zuschauer.

Die Gästekurve

Der bisher schwächste Besuch in dieser Spielzeit der Gäste aus Mainz. Nur rund 1.000 waren in die Hauptstadt gekommen. Zu Beginn ein wüstes Fahnen Spektakel im unteren „Harten Kern“ der Kurve, das sah sehr schick aus. Anscheinend auch Dauersupport von ihnen, nur kam kaum Gesang in der Ostkurve an.

Die Ostkurve

Begann normal, aber beim Aufwärmen soll wohl nicht der erwartete Beifall über die Mannschaft gekommen sein, aber später mehr. Komisch war, als beim Gegentor der gerade angestimmte Support nicht einmal unterbrochen wurde. Irgendwie gar nicht mehr auf das Spiel zu reagieren ist für mich kein normales Verhalten eines Fußballfans, Ultrasupport kann manchmal schon komisch wirken.
In der 2. Halbzeit mit den Herthatoren schwappte dann die Euphorie auf das gesamte Stadion über und der Sieg wurde gefeiert. Die Mannschaft hatte aber keine Lust dazu, was war der Grund dafür?
Sie wollte nicht in die Kurve kommen und klatschte nur artig vom Rasen aus. Ben-Hatira streitet sich mit den Mannschaftskollegen und wollte in die Kurve, am Ende drehten sie sich noch um und kamen an getrottet. Lusti und Kraft sprachen mit dem Kapo und dann noch ein paar Worte ins Mikro, die ich nur schwer verstand, aber in etwa so dass sie nicht mit ihrer Leistung in Lautern zufrieden waren und nicht feiern wollten. Aus anderer Quelle habe ich vernommen, dass es zu Entgleisungen der Fans gegenüber der Mannschaft in Lautern gekommen sein soll. Diese wiederum zeigte sich divenhaft. Eigentlich Kindergarten in groß.

Zum Spiel

Mainz begann abwartend und verteidigte sehr geschickt und überließ den Hausherren das Spiel, sie tauchten nur einmal gefährlich vor Kraft auf und zack, war das Ding drin. Hertha konnte sich kaum gefährlich vors Gästetor arbeiten und auch kaum abschließen. Blass blieben Ronny und Cigerci, eigentlich ist blass zu harmlos, sie fanden einfach nicht statt. 2-3 Freistöße von Ronny, die allesamt ungefährlich waren. Folgerichtig auch die 1. Auswechslung von Cigerci und bald auch von Ronny. Diese Umstellung wirkte sich positiv auf Herthas Spiel aus. Eine ganz andere Körpersprache nach Wiederanpfiff, der Ball lief besser durch die Reihen. Der eingewechselte Allagui machte 2 Tore und kurz darauf schloss Ben-Hatira einen Konter kurz entschlossen ab und knallte das Ding ins Eck. Damit war der Drops gelutscht. Ein paar gute Gelegenheiten gab es noch, den Sieg höher ausfallen zu lassen. Diese wurden aber vergeben, da das Tor weit verfehlt wurde.

Der Schiedsrichter

Florian Meyer, zog sein Ding durch und wollte zeigen wer Herr auf dem Platz ist. Naja es gab schon schlechtere Herren in Schwarz hier zu sehen.

Das war auch noch erwähnenswert:

Für mich zeigt sich jetzt ganz deutlich, das Ronny nicht bundesligatauglich ist. Zu langsam um sich in Szene setzen zu können.

Spieler des Spiels:

Sami Allagui, Matchwinner mit seinen beiden Toren direkt nach der Einwechslung.

Bilder des Spiels:

Fotos: O.Winter

5. Spieltag

13. September, 20:30 Uhr
Hertha BSC - VfB Stuttgart 0:1
(46.624 Zuschauer)

0:1 Gentner (49.)








Die äußeren Umstände:

Ein Freitag Abendspiel unter Flutlicht, schon lange nicht mehr gesehen. Kühles Spätsommerwetter, rundete diese perfekten äußeren Umstände ab.

Die Gästekurve:

3.000 Schwaben sind nach Berlin gekommen um Ihr Team zu unterstützen, das ja nicht gut in diese Saison gestartet ist. Ein insgesamt durchschnittlicher Auftritt, das Spiel ihres Teams ließ ja auch zu wünschen übrig. Am Ende konnten sie aber einen Auswärtssieg bejubeln.

Die Ostkurve:

Das neue Lied aus Wolfsburg, wurde nur einmal vor dem Spiel angestimmt. In meiner Ecke noch einige freie Plätze. Die Kurve gab alles, aber durch das torlose Spiel der Hertha, blieb der große Jubel aus.

Zum Spiel:

Ich habe schon lange keine so schlechte Mannschaft, wie die Stuttgarter gesehen. Da stellten sich einige 2. Ligateams besser an. Nach ihrem Trainerwechsel, wurde die ersten 30 Minuten nur verteidigt. Krasse Fehlpässe, selten gesehen.
Hertha, bei der die beiden Neuzugänge gleich von Anfang an aufliefen, erspielte sich gute Torchancen, konnte aber keine nutzen und schoss den Keeper der Gäste warm, der am Ende zum besten Mann der Schwaben werden sollte und ihren Sieg fest hielt.
2 mal kamen sie gefährlich vor's Herthator. Beide male durch Standards, als nach der Pause wieder eine Kopie der ersten gefährlichen Ecke in den Strafraum segelte, markierte Gentner den goldenen Treffer. Er war noch der einzige mit Normalform.
Das macht den Unterschied zur 1. Bundesliga aus, solch ein Spiel zu verlieren ist schon bitter. Hertha mit viel mehr Ballbesitz, den besseren Aktionen, offensivem Spiel...um am Ende mit leeren Händen da zu stehen.

Der Schiri:

Deniz Aytekin, bot eine schwache Partie, Selbstgefällig fällte er seine Entscheidungen und gab nur Geld nach einem Frustfoul von Ibisevic im Niemandsland des Platzes.
Keine Nachspielzeit vor der Halbzeit, trotz mehrerer Unterbrechungen.

Das war auch noch erwähnenswert:

Soll jetzt das Alkohol reduzierte Bier immer ausgeschenkt werden? Das war dann wohl das eigentliche Ziel, mit dem Wechsel des Getränkelieferenten. Ein Risikospiel kann das ja nicht gewesen sein.

Spieler des Spiels:

Heute muss ich mal einen Gästespieler nennen, Torwart Ulreich.

Bilder des Spiels:

Fotos: O.Winter

3. Spieltag

24. August, 18:30 Uhr
Hertha BSC - Hamburger SV 1:0
(63.574 Zuschauer)

1:0 Adrian Ramos (74.)







Die äußeren Umstände:

Nach dem gelungenem Saisonstart, pilgerten noch mehr Berliner ins Stadion zum Sonnabend Abendspiel, als zum Auftakt. Auch aus der Hansestadt kamen rund 8.000 Fans nach Berlin. Die Sonne strahlte ins Stadion und fast die gesamte Spielzeit auf die Ostkurve. Also prima Fußballwetter. Außerdem hatte um 17.00 Uhr die Bundesliga 50-jähriges Jubiläum.

Die Gästekurve:

Wiederum prall gefüllt, die Gäste hatten sogar eine Choreo vorbereitet. Thema war die ununterbrochene Zugehörigkeit des HSV zur Bundesliga. Im Oberring eine 50, in der Mitte das Spruchband "Bundesliga - Urgestein" und der untere Teil war mit vielen Blau-Weiß-Schwarzen Schwenkfahnen ausgestattet. Stimmungsmäßig kamen sie auch einige male gut in der Ostkurve an. Insgesamt ein gelungener Auftritt. Nach Wiederanpfiff wurden im unteren Bereich einige Bengalos gezündet und ein paar Raketen gestartet.

Die Ostkurve:


Heimspielbild
Die Ostkurve (Foto: Lady C.)
Zur Choreo der Hanseaten wurde eine große Ostkurvenchoreo vorbereitet.
Sie ging bis in den Oberring. Ein Spruch-
band in der Mitte mit der Aufschrift
„Erstklassig seit 1892“ und im Unterring wurde mit hochgehaltenen Plakaten „HERTHA“ abgebildet. Sehr gelungen, wie ich finde. Die Stimmung war über die gesamte Spielzeit gut, es gab einige Wechselgesänge zwischen Ober- und Unterring.
Nach dem Führungs-
treffer tobte die Kurve und brachte zusammen mit der Mannschaft den Sieg über die Zeit.

Zum Spiel:

Hertha begann nervös und kam nicht ins Spiel. Der HSV erarbeitete sich ein paar Gelegenheiten, die größte nach einem misslungenen Rückpass, den Schuss parierte aber Kraft, der heute großartig hielt.
Gegen Ende der Halbzeit kam Hertha etwas besser ins Spiel ohne zwingende Torchancen heraus zu spielen. Die Konter wurden oft vom heraus laufenden Adler abgelaufen. Zu erwähnen, die frühzeitige Auswechslung von Brooks, der wohl nach der „Lolita Affäre“ nicht frisch genug war.
Die zweite Halbzeit gehörte weitestgehend Hertha, die nach der Einwechslung von Ronny noch druckvoller spielten und immer wieder über den linken Verteidiger Schulz gefährlich vorm HSV Tor auftauchten. Das Siegtor entstand dann auch auf diese Weise, als Schulz sich bis zur Auslinie durchspielte und den freien Ramos bediente, der nur noch einschieben musste. Am Ende wurde dieser, knappste aller Erfolge über die Zeit gebracht.

Der Schiri:

Marco Fritz, hatte einiges zu tun in dieser ruppigen Partie, entschied aber weitestgehend richtig. Meiner Meinung nach hätte er einen Elfmeter an einem Ramos Foul geben müssen.

Das war auch noch erwähnenswert:

Eine Mannschaft gibt es nur, die ununterbrochen in der Bundesliga spielt und zum 50. Geburtstag wird dieser kein Heimspiel gegeben. Schwache Saisonplanung der DFL!

Spieler des Spiels:

Trotz des Patzers zu Spielbeginn, Nico Schulz, der im Verlaufe der 90 Minuten immer stärker wurde und mit seinen Offensivaktionen für Gefahr sorgte und den Siegtreffer vorbereitete.

Bilder des Spiels:

Fotos: O.Winter

1. Spieltag

10. August, 15:30 Uhr
Hertha BSC - Eintracht Frankfurt 6:1
(54.376 Zuschauer)

1:0 Adrian Ramos (18.)
2:0 John Brooks (32.)
2:1 Alexander Meier (37.) (Foulelfmeter)
3:1 Sami Allagui (58.)
4:1 Sami Allagui (60.)
5:1 Adrian Ramos (71.)
6:1 Ronny (90.)


Die äußeren Umstände:

Endlich wieder 1.Liga, sehr schönes, warmes Fußballwetter und rund ums Stadion ein mächtiges Gewusel von Fans beider Lager. Das kannte man ja aus dem letzten Jahr kaum noch. Mitte der 1. Halbzeit zog dann aber ein Gewitter über das Stadion. Einen Fußballer stört ja so etwas kaum, nur die Fotografen suchten das Weite.

Die Gästekurve:

Gut 5.000 Hessen bevölkerten den Gästebereich. Auf der anderen Seite des Marathontors waren auch noch ein paar hundert. Einmal stimmten sie sogar einen Wechselgesang an. Anfangs und gegen Ende kamen die Gesänge in der Ostkurve an. Auf Grund des Spielverlaufs waren die Gäste kurz geschockt.Sonst wenig Fahnen in ihrem Block.

Die Ostkurve:

Die Ostkurve breitet sich immer weiter aus, so hatte man das Gefühl. Zu Spielbeginn aber herrschte Stille, da eine Schweigeminute für einen Fan abgehalten wurde. Dann aber schien sie zu explodieren. Nie mehr 2. Liga schallte durchs Stadion. Das meinten wohl auch die Spieler und Tor um Tor wurde gefeiert.

Zum Spiel:

Die ersten Minuten waren sehr intensiv. Man merkte den Unterschied zur letzten Saison. Das Spiel war auf Augenhöhe, dann erarbeitete Hertha sich die ersten guten Chancen. 3 Lattentreffer ließen die Fans aufstöhnen, dann aber der erlösende Führungstreffer, durch einen herrliche Kombination.
Als bald darauf das 2:0 folgte, glaubte man das kaum, was auch der Anschlusstreffer der Gäste bestätigte.
Eine Umstellung der Hessen, nach der Pause, brachte keine Wirkung. Im Gegenteil, nach einem kurzem Abtasten zu Beginn legte Hertha nach und setzte sich Tor um Tor ab. Frankfurt sah keinen Stich mehr und ergab sich seinem Schicksal.

Der Schiri:

Michael Weiner, gab wohl ein Tor der Hertha, wegen Abseits nicht. Aber sonst eine gute Leistung.

Das war auch noch erwähnenswert:

Im Olympiastadion wird jetzt auch die bargeldlose Zahlung eingeführt. Angeblich soll das die Wartezeiten an den Versorgungsständen verkürzen, davon war nichts zu sehen. Lange Schlangen an den Bierständen, wo alkoholreduzierte Ware ausgegeben wurde. Auch ein neuer Biersponsor war am Start. Die Preise blieben zur Vorsaison gleich.

Spieler des Spiels:

Aus der großartigen Herthaelf, muß man die Neuzugänge hervor heben. Baumjohann und Hosogai knüpften im Mittelfeld die Fäden.

Bilder des Spiels:

Fotos: O.Winter

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