Sprüche der WM 2010

Thomas Müller im Januar über seine Pläne für den WM-Monat Juni:
"Ich werde demnächst einen Urlaub buchen - mit Reiserücktrittsversicherung."

Franz Beckenbauer über die winterlichen Temperaturen bei den Abendspielen:
"Das wird eine gute WM. Die Spieler müssen nämlich viel laufen, damit sie nicht erfrieren."

Schalke-Trainer Felix Magath unmittelbar vor WM-Beginn:
"Für den Gewinn des Titels fehlt der deutschen Mannschaft die nötige Reife. Weltmeister werden die Engländer."

Die englische Tageszeitung The Sun zur englischen Vorrundengruppe mit den USA, Algerien und Slowenien:
"Die beste Gruppe seit den Beatles!"

Franz Beckenbauer über den offiziellen WM-Ball Jabulani:
"Der WM-Ball ist ja kein Lederball mehr, sondern eine Mischung aus Marsstaub, Mondstaub, Gold und Platin."

Gerd Müller über neuen Liga-Ball, "Bruder" des Jabulani:
"Wenn wir damals so einen Ball gehabt hätten, hätte ich Tor auf Tor gemacht."

Griechenlands Trainer Otto Rehhagel über seine Defensivtaktik:
"Wenn wir irgendwann mal Ronaldo, Kaka oder Messi haben, dann können wir auch dementsprechenden Fußball spielen."

Nochmal Otto Rehhagel:
"In Brasilien und Argentinien wachsen die guten Spieler auf den Bäumen."

Brasiliens Staatspräsident Luiz Inacio Lula da Silva über den "Rumpelfußball" der Selecao:
"1994 hatten wir ein Team von Hinkebeinen, aus dem nur Romario herausragte. Wir haben hässlich gespielt und trotzdem die WM gewonnen. Schönes Spiel zählt nicht. Das Einzige, was zählt, ist der Gewinn des WM-Pokals."

Friedensnobelpreisträger Erzbischof Desmond Tutu über die Erfolgsaussichten von WM-Gastgeber:
"Wir haben die Apartheid besiegt - wir können alles und jeden bezwingen."

Sibongile Mazibuko, WM-Koordinatorin von Johannesburg, über richtiges Fan-Verhalten:
"Gehen Sie vorher nicht in die Kneipe. Fahren Sie rechtzeitig ins Stadion, sehen Sie sich das Spiel an und gehen Sie dann die Kneipe."

Franz Beckenbauer zum deutschen WM-Quartier:
"Gratulation zu diesem Quartier, das ist sehr schön, fast wie im Urlaub."

Nochmal Franz Beckenbauer zum deutschen WM-Quartier:
"Das ist fast wie in einem Gefängnis. Man kommt ganz schwer rein, aber noch schwerer wieder raus."

Franz Beckenbauer über die Diskussion, ob die deutschen Nationalspieler die Hymne mitsingen müssen:
"Das ergibt einfach ein besseres Bild, auch von der Optik her. Ansonsten kaut einer Kaugummi, der andere bohrt in der Nase."

Bundesliga-Schiedsrichter Knut Kircher über den spanischen WM-Referee Alberto Undiano nach dem Spiel Deutschland gegen Serbien:
"Er machte einen hilflosen Eindruck. Für mich war er ein Kartenspieler ohne Persönlichkeit."

Neuseelands Mannschaftskapitän Ryan Nelsen:
"Wenn das die besten Schiedsrichter sind, die die Fifa zu bieten hat, will ich die schlechtesten nicht sehen."

Der Schweizer Trainer Ottmar Hitzfeld zur Leistung des saudi-arabischen Schiedsrichters Khalil Al Ghamdi im WM-Vorrundenspiel gegen Chile:
"Die einen sollen auf dem Fußballfeld pfeifen, die anderen am Strand"

Englands Teammanager Fabio Capello zur Leistung des Stürmers beim 0-0 gegen Algerien:
"Ich werde nicht über einzelne Spieler reden - aber Rooney spielte nicht wie Rooney."

Der gelangweilte englische Nationalspieler Wayne Rooney:
"Frühstück, Training, Mittagessen, Bett, Abendessen, Bett. Und es gibt auch eine Grenze dafür, wie oft man Dart und Snooker spielen kann."

Die argentinische Zeitung Ole nach dem 4-1 von Deutschland gegen England:
"Die Deutschen denken jetzt an ihren vierten WM-Titel, die Engländer wieder an ihr Bier."

Die englische Daily Mail nach Deutschlands 0-1 gegen Serbien über Deutschlands ersten vergebenen Strafstoß bei einem WM-Turnier seit 1974:
"Der kann doch kein Deutscher sein! Podolski verpatzt einen Elfmeter... aber er wurde auch in Polen geboren"

Der ehemalige französiche Nationalspieler Eric Cantona über das Vorrunden-Aus der Equipe Tricolore:
"Es ist gut, dass Frankreich so früh nach Hause musste. Noch eine Woche und die Spieler hätten sich gegenseitig aufgefressen. Das war der beste Weg, den Kannibalismus zu verhindern."

Die Neue Zürcher Zeitung nach dem Ausscheiden der Schweiz:
"Schweizer Fußballer bleiben Schweizer Fußballer."

Titel der argentinischen Sportzeitung Ole, nachdem der argentinische Nationaltrainer Diego Maradona Thomas Müller am 3. März nach dessen Debüt für Deutschland gegen Argentinien in München mit Missachtung bestraft hatte:
"Diego, der Junge heißt Müller"

Thomas Müller zur WM-Stimmung in Deutschland nach dem 4-0 gegen Argentinien:
"Ich glaube, da gibt es nur traurige Gesichter bei schlechtem Wetter und ohne Grillfleisch."

Der 1989 geborene Thomas Müller auf die Frage, wie er Diego Maradona als Fußballer erlebt habe:
"Ich habe Maradona aus zeitlichen Gründen nicht mehr so erlebt. "

Uwe Seeler über die Vuvuzelas:
"Vuvuzela ist schwer auszusprechen. Deswegen sagen alle Uwe Seeler. Aber das geht mir trotzdem auf die Ohren."

Franz Beckenbauer über Südafrika:
"Da ist es saukalt und um fünf Uhr dunkel. Man muss sich von der Vorstellung verabschieden, dass es da warm ist und an jeder Ecke ein Leopard sitzt."

Bundestrainer Joachim Löw zur Gelb-Roten-Karte von Miroslav Klose beim zweiten WM-Gruppenspiel gegen Serbien:

"Man muss sagen, dass man in der Platzhälfte von Bosnien nicht so reingehen muss."

Bundestrainer Joachim Löw über die Chancen der Serben:
"Ich hatte das Gefühl, dass die Kroaten auch noch ein paar Möglichkeiten hatten."

Thomas Müller über das Glück, nicht verletzungsanfällig zu sein:
"Wo keine Muskeln sind, kannst Du Dir auch nicht wehtun! Meine Waden sind so dünn, da kann kein Gegner die Knochen treffen, weil man sie so schlecht sieht."

Franz Beckenbauer über die Verletzungen zahlreicher Stars vor der WM:
"Fußball ist kein Schachspiel, da kracht's halt hin und wieder. "

Brasiliens Nationaltrainer Dunga über den Tatendrang seines lange verletzten Stars Kaka:
"Er wollte morgens, nachmittags und abends trainieren. Wir haben ihm ein Beruhigungsmittel gegeben, damit er gelassener wird."

Der dänische Nationalspieler Jon Dahl Tomasson vor dem ersten Gruppenspiel:
"Wir sind 23 Löwen, die in ihrem Käfig herumlaufen und darauf hoffen, dass der Wärter vergisst, die Türe zu schließen. Es wird Zeit, dass es endlich losgeht."

Der in Brasilien geborene Nationalstürmer Cacau zu den Unstimmgkeiten über seinen vollständigen Namen:
"Mein Namen ist in den vergangenen Tagen sehr oft falsch geschrieben worden. Ich heiße Claudemir Jeronimo Barreto. Nicht Maria und nicht da Silvo. Das ist frei erfunden. Sie können mich aber auch als Cacau ansprechen, nicht Herr Cacau".

Der Schweizer Nationalcoach Ottmar Hitzfeld nach dem 1-0 über Spanien:
"Die Schweiz wird überall erst genommen, nur in Deutschland nicht."

Argentiniens Superstar Lionel Messi:
"Wir spielen den schönsten Fußball, haben die schönsten Spieler und wissen, wie wir unsere Frauen behandeln müssen."

Mirsolav Klose über seine Freizeitgestaltung mit Blick auf den neben ihm platzierten DFB-Mediendirektor Harald Stenger:
"Da meine Frau nicht da ist, muss ich mit Harald kuscheln. Da kann ich mir allerdings Schöneres vorstellen."

Erinnerungen von Jens Lehmann an die Argentinier beim WM-Viertelfinale 2006:
"Sie kamen singend und tanzend aus dem Bus gestiegen und sind tretend und schlagend vom Platz gegangen."

Bundestrainer Joachim Löw über ein mögliches Elfmeterschießen gegen Argentinien:
"Vor vier Jahren hatten wir gegen Argentinien einen Zettel, diesmal brauchen wir einen Katalog."

Teammanager Oliver Bierhoff über den Rückflug der deutschen Nationalmannschaft während des WM-Finales:
"Es fällt keinem Schwer, das Spiel nicht zu sehen. Das wäre doch noch einmal ein kleiner Schwerz."